HERSBRUCK – Er hat sich nach seinem Start im März auf Anhieb durchgesetzt: Weit über tausend Hersbruck-GUT-Scheine sind inzwischen an den Mann und die Frau gebracht. Mit einem am kommenden Montag beginnenden Gewinnspiel will das Wirtschaftsforum das scheckkartengroße Teil nun auch als attraktives Geschenk für die (Vor-)Weihnachtszeit etablieren. Ab 25. November gibt es auch wieder die beliebte Jahrestasse – heuer gestaltet von Eva-Maria Moos-Waclav aus Neunkirchen/Sand.
Wer den Hersbruck-GUT-Schein heuer unter den Tannenbaum legt oder in der Adventszeit verschenkt, kann gleich doppelt gewinnen: Nicht nur die Herzen seiner Lieben, weil die sich in annähernd 100 örtlichen Geschäften ein Präsent ihrer Wahl aussuchen dürfen, sondern – mit etwas Glück – auch einen der 19 Preise bei der Weihnachtsaktion des Wirtschaftsforums.
Die „Spielregeln“ sind denkbar einfach: Wer zwischen 15. November und 10. Dezember das praktische Mitbringsel im Scheckkartenformat ersteht, bekommt pro 10 Euro Gutscheinwert einen Gewinnkupon für die Verlosung. „Die Kupons am besten gleich ausfüllen, abgeben und dann Daumen drücken“, sagt Gutschein-Initiator Klaus Rostek. Die Geschenkkarte selbst gibt s bei der Touristinformation im Rathaus, der Raiffeisenbank, der Sparkasse und bei Tabak Biegel in der Martin-Luther-Straße.
Die Gewinner der 19 Preise im Wert von über 800 Euro werden noch vor Weihnachten gezogen, die ersten drei Preise (GUT-Scheine im Wert von 200 Euro, ein Sitzsack und ein edles Parfüm) voraussichtlich auf dem Weihnachtsmarkt offiziell übergeben. Die übrigen Sieger werden schriftlich benachrichtigt und können sich ihren Preis mit dem Schreiben bei dem Geschäft abholen, das den jeweiligen Gewinn gestiftet hat.
Hersbruck à la Hundertwasser
Knapp eineinhalb Wochen nach dem Start seiner Weihnachtsaktion präsentiert das Wirtschaftsforum dann wieder seine Jahrestasse – zum inzwischen 15. Mal. Was 1996 mit einem Frieder Sand-Gemälde des Wassertors begann, wird heuer durch ein an Hundertwasser erinnerndes, farbenprächtiges Hersbruck-Porträt von Eva-Maria Moos-Wazlav fortgesetzt. Die Neunkirchenerin führt hauptberuflich ein Betonwerk und betrachtet die Kunst „nur“ als Hobby: „Ich male, weil es mir Spaß macht“, sagt die 51-Jährige.
Die Ergebnisse bereiten dabei durchaus auch dem Betrachter Freude, wie nicht nur die im Original gut einen Meter breite Ansicht Hersbrucks mit ihrer kleinen Reminiszenz an das 30. Eselrennen und der verspielten Darstellung des Michelsbergs und der Stadttürme belegt. Auch die vielen, recht familiär gehaltenen Vernissagen der passionierten Reiterin locken immer wieder viele Kunstfreunde an.
Wie gewohnt führen zahlreiche Hersbrucker Geschäfte Verlosungen durch, bei denen ihre Kunden das 2010er Exemplar der nicht nur bei Sammlern sehr beliebten Porzellantasse (die möglicherweise bald auch „offizielles“ Hersbruck-Souvenir wird) gewinnen können. Wer dabei leer ausgeht, kann sie unter anderem auch bei der Touristinformation oder im Café Kohl kaufen.
Klaus Porta
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