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Alpaka und Hoppelchen als Stars

HERSBRUCK – Die Mischung aus Erlebnissen für Jung und Alt im Hirtenmuseum, verkaufsoffenem Sonntag, Maifeiertag und trockenem, aber nicht zu heißem Wetter ist ausgezeichnet angekommen: Scharenweise sind gestern die Besucher in die Hersbrucker Altstadt geströmt und konnten sich über Langeweile nicht beklagen.

Anlaufpunkt Nummer eins war das Hirtenmuseum. Das traditionelle Schaffest erwies sich wieder einmal als Publikumsmagnet. „Ja Wahnsinn“, entfuhr es einer Wanderin angesichts der langen Schlange am Eingang. Außerhalb der Ausstellungsräume im Innenhof tummelten sich mehrere seltene Schafe, zwei Schweine, die ihr Rasenstück im Lauf des Tages gründlich umwühlten, und Hühner samt Nachwuchs. Paula und Anna-Lena vom Hersbrucker Kaninchenzuchtverein präsentierten erneut ihre Hasen, die über einen Hindernisparcours hoppelten. Stars waren aber zwei Alpakas. Selbst die politische Prominenz des Nürnberger Landes zeigte sich von den „Südamerikanern“ aus Weigendorf angetan.

Im und um das Museum herum lockte zudem ein buntes Allerlei aus Verkaufsständen und Programm. Die Oberpfälzer Schäfertanzgruppe drehte sich fleißig im Kreis, die Zirndorfer Musikanten spielten zünftig auf, Alexander Remde spielte auf seinem Dudelsack, die Handspinngilde zeigte ihre Kunst und eine Klöpplerin demonstrierte ihr Können. Die kulinarischen Genüsse reichten von Schafskäse mit Preiselbeeren bis zum Schnittlauchbrot.

Neben den Museumsattraktionen lohnte sich auch ein Abstecher in die Hersbrucker Stadt. Die Geschäfte hatten offen. Bei schönem Wetter bummelten viele Gäste ohne Stress an den Auslagen entlang. Brechend voll waren die Eiscafés der Citta Slow, allen voran das neue Tiziano am Oberen Markt. Und für die vielen Kleinen hatte Jürgen Wild das Karussell aufgebaut.

Jürgen Ruppert

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