ESCHENBACH – Man wird es wieder hören, das leise Surren der Räder, wenn über 100 Sportler und Sportlerinnen ihr Zweirad so schnell wie möglich in Schwung bringen möchten: Nach der erfolgreichen ersten Auflage findet am morgigen Samstag, 28. Mai, ab 10 Uhr das zweite Einzelzeitfahren im Hirschbachtal statt.
Letztes Jahr ernteten die Einzelzeitfahrer mit ihren teils futuristischen, stromlinienförmigen Helmen und den eng anliegenden Anzügen etliche neugierige Blicke. Diese schlugen jedoch fix in Begeisterung um, als die Zuschauer am Straßenrand die Rasanz der Sportler bemerkten. Denn hatten sie die großen Blätter ihres Rennrads erst einmal in Schwung gebracht, düsten Frauen und Männer mit rund 45 km/h im Schnitt über die 24 Kilometer lange Strecke im Hirschbachtal. Für diese Leistung gab es viel anfeuernden Applaus.
Das wünscht sich Organisator Michael Krell am Samstag wieder. Diesmal sind sogar noch mehr Rennradler am Start, die hunderter Marke wird im Gegensatz zu 2010 wohl geknackt. Und neben den Siegern aus dem Vorjahr, Swen Sundberg und Adelheid Schütz, sowie den Stars der regionalen Szene hat Krell erneut ein echtes Ass für die landschaftlich schöne, aber anspruchsvolle Strecke begeistern können: Duathlon-Weltmeisterin Ulrike Schwalbe tritt in die Pedale.
Ab 10 Uhr leuchtet am Ortsausgang Eschenbachs in Richtung Fischbrunn im Abstand von 45 Sekunden die grüne Lampe für das „Los“ auf. Die Ortsdurchfahrt fällt dieses Jahr aus und aufgrund einer weiteren kleinen Streckenänderung müssen die Radler 2011 nur 22 Kilometer strampeln.
Diese haben es aber an Hirschbach vorbei hinauf nach Eschenfelden in sich. Aufgrund des Sportplatzfestes in Eschenfelden (Wendepunkt im letzten Jahr) zweigt die Route kurz vor Eschenfelden in Richtung Mittelreinbach ab. Dies ist der heikelste Punkt der Strecke, da die Fahrer auf dem Rückweg wieder auf die Hauptstraße abbiegen. Rasant geht es dann hinunter zurück nach Eschenbach.
Besonders auf dem Teilabschnitt auf der Hauptstraße würde sich Krell über die Rücksichtnahme der Autofahrer freuen. Schilder und Streckenposten weisen auf das Zeitfahren hin. Die Verkehrsteilnehmer müssen ab 10 Uhr in diesem Gebiet mit Behinderungen rechnen, denn die Radler haben rasante Vorfahrt!
Andrea Pitsch
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