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Mehr als nur covern

HERSBRUCK – Covern und doch im eigenen Stil. Mit diesem Konzept versucht die frisch gegründete Band „Haze“, Hersbruck für sich zu begeistern und ihr Plan scheint aufzugehen. Bei beiden bisherigen Auftritten der vier Jungs aus der Region, waren die Kneipen bis zum letzten Platz besetzt und das Publikum begeistert.

In Hersbruck gibt es viele Jugendbands, Akustik hat bis jetzt jedoch noch keiner von ihnen gespielt. Die Band „Haze“, mit Philip Engelmann (Gesang, 21), Jan Heidner (Gitarre/Cajon, 18), Filip Toupal (Gitarre, 18) sowie Felix Bretschneider (Bass, 18), trauen sich als Erste daran. „Wir versuchen jedem Song unseren eigenen Stil mitzugeben und nicht nur das Original nachzuspielen“, erklärt Sänger Philip. „Akustik vor allem darum, weil wir bewusst leiser spielen wollen. Die Leute in den Kneipen sollen die Musik genießen können und auch die Möglichkeit haben, sich zu unterhalten“. Statt einem Schlagzeug, benutzen sie daher auch ein Cajon.

Ihre Zielgruppe ist altersunabhängig. Ihr Programm reicht von Klassikern wie „Wonderwall“ bis zu unbekannteren Gruppen wie den „Neon Trees“. „Uns ist wichtig, dass es abwechslungsreich ist und jeder Spaß hat“, erklärt Jan die bunte Songauswahl. „Wir mögen es auch gerne, wenn die Leute mitsingen.“

Kontrabass als Blickfang

Das Besondere an der jungen Band, ist die Tatsache, dass Gitarrist, Cajonist und Bassist während des Auftritts mehrmals durchwechseln. „Außer dem Sänger, kann bei uns jeder jedes Instrument spielen. So können wir uns die Lieder besser aufteilen und es ist abwechslungsreicher“, findet Felix. Eine weitere Besonderheit ist dessen Kontrabass. Er ist nicht nur ein optisches Highlight, sondern verschafft den Liedern auch einen tollen Sound.

Ihr erster gemeinsamer Auftritt im November 2010 sollte eigentlich eine einmalige Sache sein, weil Sänger Philip danach für ein halbes Jahr nach Neuseeland ging. Das Konzert machte ihnen jedoch so viel Spaß, dass sie beschlossen, weiter miteinander Musik zu machen. Trotz unterschiedlicher Kontinente überlegten sie sich mögliche Songs und fingen sofort an, als Philip im April zurückkam. Über einen Namen haben sie sich drei Monate den Kopf zerbrochen und sich schließlich für „Haze“ entschieden (zu Deutsch: Nebel).

Die erste Chance sich als Band zu beweisen bekamen die Jungs im Juli 2011, bei einem Auftritt im Holzwurm. Volles Haus und zwei Zugaben bestätigten ihnen, dass ihre Musik ankommt, und motivierten sie, weiter zu machen. Für ihren nächsten Auftritt in der Rocklaube Anfang Oktober, studierten sie extra zehn neue Songs in zwei Monaten ein. Auch an diesem Abend, war die Kneipe wieder voll besetzt und die Band erleichtert. „Es ist wirklich toll, dass so viele da waren“, freute sich Gitarrist Filip. In Zukunft wollen die Musiker aus Hersbruck und Umgebung erst einmal weiter machen wie bisher und überwiegend in Kneipen auftreten. Ein Logo erarbeiten und eigene Songs schreiben steht auch auf dem Programm.

Wer mehr über die Jungs erfahren will, findet sie auf Facebook. Vorschläge, Kritik und Lob sind willkommen.

Lena Domaischel

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