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Hersbruck soll grüner werden

HERSBRUCK – Der Hersbrucker Klimaklub hat ein Konzept zur Energiewende in der Stadt erarbeitet.

Gut ein halbes Jahr ist es her, seit Claudia Mederer vom Klimaklub Hersbruck bei der Mahnwache zur Fukushima-Katastrophe sich in ihrem Vortrag ausmalte, was sich in puncto Energiewende in der Stadt Hersbruck alles ändern könnte. Worten hat sie gemeinsam mit ihren Mitstreitern Klaus Thiemann, Adolf Munzinger und Ulrike Eyrich aus dem Klimaklub nun Taten folgen lassen: Sie übergaben Bürgermeister Robert Ilg ihre „Ideensammlung für ein alternatives und energetisches Stadtentwicklungskonzept für Hersbruck“.

Aufgelistet werden darin konkrete Vorschläge, wie die Stadt und ihre Bürger zur Energiewende beitragen können. Ein „personifizierter Gutschein“ zur Energieberatung von Bauherren gehört ebenso dazu wie die Vergabe einer „grünen Hausnummer“. Herausragende energetische Häuser sollen damit prämiert werden.

Die Klimaschützer plädieren außerdem dafür, einen „Energieberater“ einzustellen, der sich hauptberuflich um die Themen erneuerbare Energien, Energieeinsparungen und -effizienz kümmert. Bürgermeister Ilg nahm die Anregungen dankend an: „Es braucht Leute, die bei der Energiewende Druck machen.“

Manche Punkte, wie etwa die Energieberatung in Zusammenarbeit mit der Hewa, seien schon in Angriff genommen worden. „Mit Harald Kiesl haben wir in dieser Angelegenheit einen starken Partner“, sagte Ilg. Neue Vorschläge müssten ausgelotet und mit den Zuständigen diskutiert werden.

Ulla Meckler

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