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Ausritt im Winterwald

ETZELWANG – Nach der geglückten Premiere im vergangenen Juni stand für Organisator Christian Lüke schnell fest: „Das machen wir noch einmal“. Deshalb schickt er am morgigen Samstag, 28. Januar, wieder einige Dutzend Pferdesportler auf den Distanzritt „Trans-Alb“ rund um Etzelwang.

40 Starter aus ganz Süddeutschland nahmen im Sommer die 39 Kilometer lange Strecke durch die Oberpfälzer Alb in Angriff – bei strahlendem Sonnenschein. Mit nur 35 Kilometern Länge fällt der „Trans-Alb“ dieses Mal noch ein bisschen kürzer aus, dürfte den Teilnehmern wegen der winterlichen Bedingungen aber trotzdem einiges abfordern.

Start und Ziel sind am Reitstall Kanneshof von Sabine Gerstacker in Albersdorf. Die gebürtige Hersbruckerin ist seit langem vom Pferdesport infiziert, ihr Stall ist vor allem beim Reitnachwuchs aus der Region sehr beliebt. Von hier aus führen die beiden großen Schleifen („Loops“) um Holnstein und Kirchenreinbach nicht nur durch mit Schnee gezuckerte Wälder und über gefrorene Wege, mangels Markierungen können sich die Reiter obendrein nur anhand von Karten orientieren.

Etzelwangs Bürgermeister Roman Berr ist begeistert vom Distanzreiten. Deshalb stieß Lükes Vorhaben, im Jahr 2013 die Bayerische Meisterschaft im Distanzreiten – dann mit Rittlängen bis über 100 Kilometer – in die Region zu holen, bei ihm sofort auf offene Ohren.

Distanzreiten ist die am stärksten wachsende Reitsportdisziplin in Deutschland. Wenig überraschend also, dass 2012 neben dem Winter-„Trans-Alb“ am 14. Juli ein zweiter Distanzritt im oberen Sittenbachtal stattfinden soll. Organisiert wird dieser „Hersbrucker Alb-Ritt“ von Michael Geist.

Klaus Porta

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