HERSBRUCKER SCHWEIZ – Viele ziehen es bei dieser eisigen Kälte vor, warm eingekuschelt zu Hause auf dem Sofa zu bleiben. Dabei präsentiert sich die Landschaft der Hersbrucker Schweiz bei diesen frostigen Temperaturen von einer ganz anderen und neuen Seite. Entdeckt und mit ihrer Kamera festgehalten haben dies auch einige HZ-Leser, die sich hinaus gewagt haben in die sonnige Kälte.
Einer von ihnen ist Wolfgang Kopp, der die Schlittschuhläufer hinter der Altensittenbacher Thomaskirche (Bild links) auf seinem Chip gebannt hat.
Wie sich der Mühlbach tapfer bei minus 18 Grad durch das Eis in Vorra kämpft, hat Wolfgang Schwarm dokumentiert (rechts).
Fast schon ein eisiges Kunstwerk an der Harnbachmühle bei Rupprechtstegen hatte sich in der Mail von Manfred Pittroff versteckt (links).
Ebenfalls dort unterwegs war Günter Rahm, der seinen Spazierweg in zart anmutendem Frost ablichtete (rechts).
HZ-Mitarbeiterin Heike Hösch war am Hohenstein (links) unterwegs und beobachtete den regen Betrieb am Skilift. Ihr fiel auf, dass auf der Rodelbahn fast mehr Betrieb war als auf der Skipiste. Und die Windbeutel-Station im Restaurant Eckert war dauer-überfüllt.
Ein besonderes Erlebnis hatte Peter H. Geissler aus Ellenbach, als er einen erholsamen Schneespaziergang um den Baggersee machte. Begrüßt wurde er von einer Vielzahl von Enten, die sich im kalten See offensichtlich wohl fühlten. Er und seine Frau sahen eine größere, hübsche Gans am Ufer des Sees, die scheinbar keine Scheu vor Menschen hatte. Ohne auf Erfolg zu hoffen, lockte Geissler sie mit dem bei Katzen üblichen „Na, dann komm“–Spruch an. Und, welche Überraschung, sie watschelte auf ihn zu, kam ganz nah, so dass er erst nicht wusste, wie er sich verhalten sollte. Direkt vor ihm schnüffelte sie an der Hose, war ganz zutraulich und sie ließ sich sogar kraulen und streicheln. Das hatte Geissler noch nie erlebt, dass eine Gans so zutraulich, ja richtig verschmust ist. Tags darauf wiederholte sich das Ganze, jetzt aber mit einigen Brotstücken, die die Gans genussvoll verspeiste. So wurde aus dem sommerlichen Badesee ein winterlicher Streichelzoo!
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