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	<title>Hersbrucker Schweiz &#187; Wirtschaftsregion</title>
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		<title>Ende der Bierkeller?</title>
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		<pubDate>Tue, 14 May 2013 07:55:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hersbruckerschweiz.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[HERSBRUCK &#8211; „Der Hügel verschwindet“, sagte Stadtrat Günther Langheinrich zufrieden. Er und die anderen Mitglieder des Bauausschusses haben grünes Licht für eine Wohnanlage in der Hersbrucker Gartenstraße gegeben. Das dortige Grundstück war nach dem Abbruch des Montana-Clubs verwahrlost und hatte wegen der alten Bierkeller für Schlagzeilen gesorgt. Ohne Aussprache winkte das Gremium unter Vorsitz von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hersbruckerschweiz.de/wp-content/uploads/2013/05/Bauauss-Heb.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15994" title="Bauauss Heb" src="http://hersbruckerschweiz.de/wp-content/uploads/2013/05/Bauauss-Heb-290x187.jpg" alt="" width="290" height="187" /></a>HERSBRUCK &#8211; „Der Hügel verschwindet“, sagte Stadtrat Günther Langheinrich zufrieden. Er und die anderen Mitglieder des Bauausschusses haben grünes Licht für eine Wohnanlage in der Hersbrucker Gartenstraße gegeben. Das dortige Grundstück war nach dem Abbruch des Montana-Clubs verwahrlost und hatte wegen der alten Bierkeller für Schlagzeilen gesorgt.</p>
<p>Ohne Aussprache winkte das Gremium unter Vorsitz von Bürgermeister Robert Ilg mehrere Baugesuche zur Entscheidung an das Landratsamt durch. Mit dabei ist die Erweiterung der Saunalandschaft in der Fackelmann Therme bis an die Pegnitz. Außerdem erhielt Geru-Plast den städtischen Segen für die Errichtung einer Extruderhalle zur Folienproduktion und der Metallhandel Loos, derzeit in der Amberger Straße, darf im Gewerbegebiet Krötensee bauen.</p>
<p>Bereits im Winter hatte ein Nürnberger Investor eine Voranfrage gestellt. Ursprünglich wollte er in der Gartenstraße 31 ein Mehrfamilienhaus samt Tiefgarage, erntete aber aufgrund der Größe eine Ablehnung. Für die leicht abgespeckte Planung mit neun statt elf Wohnungen wurde nun das Einvernehmen der Stadt <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/gemeinden/hersbruck/" title="mehr über Hersbruck erfahren" rel="nofollow">Hersbruck</a></span> erteilt.</p>
<p>„Wir sind froh, dass dort ein schönes Objekt entsteht“, brachte Günther Langheinrich die Meinung aller Mitglieder im Ausschuss auf den Punkt. Die Stadt kann auch hoffen, dass sie die Kosten des Abrisses erstattet bekommt.</p>
<p>Denn wie berichtet, sind die einsturzgefährdeten Gebäude des alten Montana-Clubs letztes Jahr im Wege der Ersatzvornahme zwangsweise entfernt worden. Der Eigentümer der Gartenstraße 31, die Firma Concentra, wollte die entstandenen Ausgaben nicht zahlen. Vermutlich handelt es sich um 39.000 Euro.</p>
<p>Es gibt aber noch einen zweiten Knackpunkt. Im Untergrund des Montana-Areals befinden sich immer noch weitläufige zwei Kellersysteme, die vor weit über hundert Jahren entstanden sind. Darin lagerten die Bierbrauer vor der Zeit der Kühlschränke den Hersbrucker Gerstensaft.</p>
<p>Die hiesigen Altstadtfreunde haben sich vehement für den Erhalt der Relikte ausgesprochen. Wenn die Wohnanlage verwirklicht wird, dürften sie aber aus statischen Gründen und wegen der geplanten Tiefgarage zerstört werden.</p>
<p>Die Stadt verweist in dieser Angelegenheit unmissverständlich auf die Zuständigkeit der Fachbehörden: Naturschutz im Hinblick auf die Fledermäuse und Bergbau. Die unterirdischen Anlagen stehen übrigens nicht unter Denkmalschutz.</p>
<p>Die Raiffeisenbank <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/gemeinden/hersbruck/" title="mehr über Hersbruck erfahren" rel="nofollow">Hersbruck</a></span> möchte eine 500 bis 600 Quadratmeter große Lagerhalle für landwirtschaftliches Schüttgut auf dem Gelände des Bahnhofs rechts errichten. Auf der Fläche im Altensittenbacher Teil befindet sich bereits ein großes Depotgebäude.</p>
<p>Robert Ilg wies auf Hürden bei dem Vorhaben hin. Die Bank muss das Grundstück noch kaufen, die Stadt den Flächennutzungsplan ändern und die Bahn die Fläche „entwidmen“. Nichtsdestotrotz soll das Projekt heuer zur Erntezeit stehen.</p>
<p>Norbert Dünkel nutzte die Thematik, um auf die seit vielen Jahren angestrebte Planung des gesamten Geländes hinzuweisen. Der größte Teil dient als wilder Parkplatz, dazu gibt es wucherndes Grün und einige ungenutzte Gebäude. Statt einem langsamen „Vor-sich-hinentwickeln“ verschiedener Strukturen möchte Norbert Dünkel eine zukunftsfähige Lösung. Robert Ilg stimmte dem zu.</p>
<p>Bis Ende Mai will die Hersbrucker Verwaltung Aufträge zur Sanierung des städtischen Straßennetzes vergeben. Die Summe beträgt 200.000 Euro. Weitere 50.000 Euro „verarbeitet“ der Bauhof. Günther Langheinrich sprach Schäden in drei Bereichen an, für die bislang keine Mittel vorgesehen sind: der Vorplatz des Emil-Held-Hauses, Teile der Schlesienstraße und der mittlere Bereich der Großviehbergstraße.</p>
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		<title>Bunte Leistungsschau</title>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 09:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hersbruckerschweiz.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[HERSBRUCK &#8211; Irgendwann hatte Petrus doch ein Einsehen. Und nachdem der Himmel seine Schleußen geschlossen hatte, wurde der gestrige Sonntag auf der Hersbrucker Handwerker- und Gwerbeschau doch noch ein voller Erfolg. Massen strömten auf den Plärrer und bummelten über das Gelände, wo 80 heimische Aussteller ihre Waren und Angebote präsentierten: Von Baumaschinen über Elektroautos über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hersbruckerschweiz.de/wp-content/uploads/2013/05/Gewerbeschau.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15990" title="Gewerbeschau" src="http://hersbruckerschweiz.de/wp-content/uploads/2013/05/Gewerbeschau-e1368435823628-290x163.jpg" alt="" width="290" height="163" /></a>HERSBRUCK &#8211; Irgendwann hatte Petrus doch ein Einsehen. Und nachdem der Himmel seine Schleußen geschlossen hatte, wurde der gestrige Sonntag auf der Hersbrucker Handwerker- und Gwerbeschau doch noch ein voller Erfolg. Massen strömten auf den Plärrer und bummelten über das Gelände, wo 80 heimische Aussteller ihre Waren und Angebote präsentierten: Von Baumaschinen über Elektroautos über Versicherungen, Landmaschinen, Wollsachen, Polster, Hufeisen bis hin zu Wellness, Möbel, Solartechnik, Waschmaschinen, Wollsachen Reisen und Bestattungen war alles dabei. Der Sonntagvormittag gehörte den „Köchen“ Landrat Armin Kroder, Bürgermeister Robert Ilg, Herwig Danzer und Alexander Hertel, die zusammen ein Mittagessen für die Zuschauer zubereiteten. Rainer Wölfel vom Wengleinpark untermalte die Show mit Infos über Rinder auf Hutangern. Aktionen lockerten die Schau auf: Die TV-Turnmädchen von Anita Stötzner lagen in der Gunst des Publikums ganz oben. Dazu gab es das Schäfchenrennen in der Pegnitz von der Raiffeisenbank zugunsten des Tierschutzvereins, Jörg Teuchert hatte Break-Dancer organisiert und die HZ sprach die Sportler mit einem Bungee-Run an. Großer Beliebtheit erfreuten sich die Segways der Fahrschule Hense (im Bild). Am Freitagabend hatte das Ehepaar Lutz vom Autohaus Lutz alle Aussteller zu einer gut besuchten Party bei lockerer Stimmung in ihr Zelt eingeladen.</p>
<p style="text-align: right;">Jürgen Ruppert</p>
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		<title>Wie entscheidet Kroder?</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 09:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hersbruckerschweiz.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[NÜRNBERGER LAND &#8211; 50 Landkreise in Bayern führen ihre „alten“ Kennzeichen wieder ein. Im Nürnberger Land hat sich die Mehrheit der Kreisräte Ende Februar gegen „HEB“ und „N“ ausgesprochen. Bis Dienstag, 30. April, muss nun Landrat Armin Kroder sein Votum beim bayerischen Wirtschaftsministerium abgeben. „Wie sich der Landrat entscheidet und wann er das in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hersbruckerschweiz.de/wp-content/uploads/2013/04/Heb.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15930" title="Heb" src="http://hersbruckerschweiz.de/wp-content/uploads/2013/04/Heb-e1366794228903-290x130.jpg" alt="" width="290" height="130" /></a>NÜRNBERGER LAND &#8211; 50 Landkreise in Bayern führen ihre „alten“ Kennzeichen wieder ein. Im Nürnberger Land hat sich die Mehrheit der Kreisräte Ende Februar gegen „HEB“ und „N“ ausgesprochen. Bis Dienstag, 30. April, muss nun Landrat Armin Kroder sein Votum beim bayerischen Wirtschaftsministerium abgeben.</p>
<p>„Wie sich der Landrat entscheidet und wann er das in den kommenden Tagen tut, dazu äußert er sich nicht“, sagte der Sprecher der Behörde, Rolf List. Sein „Ja“ oder „Nein“ in der Sache ist auschlaggebend, ob ehemalige Kennzeichen auf den Autos im Kreis prangen. Als Chef des staatlichen Landratsamtes &#8211; dem etwa das Gesundheitsamt, die Lebensmittelüberwachung und eben auch die Kfz-Zulassung unterstehen &#8211; entscheidet er als „verlängerter Arm aus München“ in dieser Angelegenheit alleine.</p>
<p>Den Kreistag hatte er vor zwei Monaten um ein „Meinungsvotum“ gebeten. Bindend war diese Empfehlung der Räte für ihn allerdings nicht. Dies ist nur bei Beschlüssen der Fall, die das Landratsamt als kommunale Behörde betreffen. Beispiele: Kreisstraßen, Schulentscheidungen, Hoch- und Tiefbau, etc..</p>
<p>Eine Prognose, wie sein Entschluss ausfallen wird und ob das Kennzeichen „HEB“ überraschenderweise nun doch kommt &#8211; das war aus dem Landratsamt zumindest gestern nicht zu erfahren. Vom Tisch ist auch die Option, das Thema nochmals in der Kreisausschuss-Sitzung am kommenden Montag zu verhandeln. „Es ist eine Landratsentscheidung“, so Sprecher List. Wie diese ausfällt, bleibt abzuwarten.</p>
<p>In anderen Landkreisen sind die <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/tag/altkennzeichen/" title="Alle Artikel in Altkennzeichen ansehen" target="_blank">Altkennzeichen</a></span> schon beschlossene Sache: „PEG“ für Pegnitz (Landkreis Bayreuth) kann ebenso kommen wie „SUL“ für Sulzbach-Rosenberg (Landkreis Amberg-Sulzbach), „FEU“ für Feuchtwangen, „ROT“ für Rothenburg ob der Tauber (beide Landkreis Ansbach) oder „HIP“ für Hilpoltstein (Landkreis Roth). Die Wiedereinführung abgelehnt haben auch die Kreisräte im Landkreis Main-Spessart, im Berchtesgadener Land sowie im Landkreis Hof. Mit 50 Zustimmungen zu den <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/tag/altkennzeichen/" title="Alle Artikel in Altkennzeichen ansehen" target="_blank">Altkennzeichen</a></span> liegt die Quote in Bayern deutlich höher als in anderen Bundesländern.</p>
<p style="text-align: right;">Ulla Meckler</p>
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		<title>Die Bruecken verfallen</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 08:03:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hersbruckerschweiz.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[RUPPRECHTSTEGEN — Jetzt ist es passiert: Bei einer der historischen Brücken im oberen Pegnitztal ist ein etwa 1,80 Meter langer Fahrbahnlängsträger herausgebrochen. Und auf solchen Trägern ruhen immerhin die Schwellen und letztendlich die Schienen. Aus Sicherheitsgründen kann die Bahn das Streckenstück zwischen Vorra und Neuhaus derzeit also nur noch eingleisig befahren, was zu Verspätungen im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hersbruckerschweiz.de/wp-content/uploads/2013/04/Bahn.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15895" title="Bahn" src="http://hersbruckerschweiz.de/wp-content/uploads/2013/04/Bahn-e1366099319904-290x199.jpg" alt="" width="290" height="199" /></a>RUPPRECHTSTEGEN — Jetzt ist es passiert: Bei einer der historischen Brücken im oberen Pegnitztal ist ein etwa 1,80 Meter langer Fahrbahnlängsträger herausgebrochen. Und auf solchen Trägern ruhen immerhin die Schwellen und letztendlich die Schienen. Aus Sicherheitsgründen kann die Bahn das Streckenstück zwischen Vorra und Neuhaus derzeit also nur noch eingleisig befahren, was zu Verspätungen im Zugverkehr führt. Rückt nun der Abriss der alten Brücken näher?</p>
<p>Mit so einem „Ermüdungsbruch“ hat selbst die Bahn nicht gerechnet. Bauingenieur Sirko Kellner von der DB Netz zeigt auf das abgebrochene und gut 80 Kilo schwere Stahlstück, das Arbeiter vergangenen Freitag bei der 1899 erbauten Brücke zwischen Rupprechtstegen und Lungsdorf entdeckten. Sie überprüfen derzeit die Brücken hier. Zeitgleich erstellt Andreas Hacker von „Büchting und Streit“ aus München ein Gutachten über die historischen Brücken (siehe Kasten rechts). Das soll Aufschluss bringen, ob die Bauwerke überhaupt noch zu erhalten sind.</p>
<p>Die Bahn geht derweil daran, den kaputten Fahrbahnlängsträger auszutauschen. 50.000 bis 80.000 Euro kostet die Reparatur. Anfang Mai ist die Strecke dann vermutlich wieder zweigleisig befahrbar &#8211; wenn sich nicht noch mehr Schäden bemerkbar machen. Ein paar Kilometer weiter ist bereits die nächste Brücke für den Güterverkehr gesperrt. Auch hier Teilanrisse an den Stahlträgern.</p>
<p>„Die Bahn hat 30 Jahre geschlampt. Die Brücken hätte man warten müssen“, wirft Anneliese Urbat von der BI Bahnbrücken dem Unternehmen vor. Das kontert: Optisch sei an dem herausgebrochenen Fahrbahnlängsträger nichts feststellbar gewesen. Selbst der Messzug, der am 2. April noch die Strecke abgefahren hat, habe keine Auffälligkeiten angezeigt.</p>
<p>Kommt nun also der Abriss der alten Brücken? Die Bahn will zwar das Gutachten von Hacker abwarten, aber das „Ja“ des Unternehmens wird lauter.</p>
<p style="text-align: right;">Katja Bub</p>
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		<title>Die Bahn versucht den Salto rückwärts</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 08:46:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hersbruckerschweiz.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[HERSBRUCK &#8211; „Unverständnis“, „Verärgerung“, „Verwunderung“: Der Leiter Süd der Deutschen Bahn für Station &#38; Service dürfte über die Post von Bürgermeister Robert Ilg und Landtagsmitglied Dr. Thomas Beyer (SPD) alles andere als beglückt gewesen sein. Gemeinsam haben beide versucht, den barrierefreien Ausbau des Hersbrucker Bahnhofs rechts der Pegnitz voranzubringen. Schon Altbürgermeister Wolfgang Plattmeier (SPD) biss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hersbruckerschweiz.de/wp-content/uploads/2013/04/Barriere.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15861" title="Barriere" src="http://hersbruckerschweiz.de/wp-content/uploads/2013/04/Barriere-e1365064873152-290x167.jpg" alt="" width="290" height="167" /></a>HERSBRUCK &#8211; „Unverständnis“, „Verärgerung“, „Verwunderung“: Der Leiter Süd der Deutschen Bahn für Station &amp; Service dürfte über die Post von Bürgermeister Robert Ilg und Landtagsmitglied Dr. Thomas Beyer (SPD) alles andere als beglückt gewesen sein. Gemeinsam haben beide versucht, den barrierefreien Ausbau des Hersbrucker Bahnhofs rechts der Pegnitz voranzubringen.</p>
<p>Schon Altbürgermeister Wolfgang Plattmeier (SPD) biss sich in seiner Amtszeit an dem Problem die Zähne aus. Knackpunkt sind die zwei engen, steilen Treppen zu den Hauptgleisen zwei und drei. Schon wer „nur“ schlecht zu Fuß ist, hat Mühe, rauf oder runter zu kommen. Rollstuhlfahrer sind völlig chancenlos.</p>
<p>Die Bahn schiebt eine Verbesserung aber auf die lange Bank. Für einen Fahrstuhl sei die Plattform zwischen den fraglichen Schienensträngen zu schmal, heißt es. Außerdem wird auf die Barrierefreiheit des Bahnhofs links der Pegnitz verwiesen. Weitere Begründung gegen eine rasche Verbesserung ist die „für irgendwann“ geplante Elektrifizierung der Strecke.</p>
<p><strong>Erfolgreiche Petition</strong></p>
<p>Auf Initiative von Thomas Beyer fand im Oktober ein Treffen bei der Bayerischen Eisenbahngesellschaft mit Regionalbereichsleiter Günther Pichler statt. Der Abgeordnete hat im Landtag erfolgreich eine Petition eingereicht. Darin ging es eigentlich um den Wiedereinbau eines Bohlenübergangs für Rollstuhlfahrer. Günther Pichler lehnte das ab, wollte aber „das Thema <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/gemeinden/hersbruck/" title="mehr über Hersbruck erfahren" rel="nofollow">Hersbruck</a></span> rechts der Pegnitz vom Eis bekommen“.</p>
<p>Ursprünglich ging es bei dem Gespräch in München um die Anbindung des Bahnsteigs über einen Steg an das von <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/gemeinden/hersbruck/" title="mehr über Hersbruck erfahren" rel="nofollow">Hersbruck</a></span> vor Jahren andiskutierte Parkdeck auf dem unansehnlichen Autoabstellareal.</p>
<p>Zur Freude von <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/tag/robert-ilg/" title="Alle Artikel in Robert Ilg ansehen" target="_blank">Robert Ilg</a></span> und Thomas Beyer wurde aber von Günther Pichler ausdrücklich auf die Möglichkeit hingewiesen, die Unterführung zu der Mittelplattform unterirdisch aufzuweiten. Dann könnte ein Aufzug zu den Gleisen zwei und drei eingebaut werden. Diese Variante gibt es bereits in Ansbach.</p>
<p>Die Gesprächsteilnehmer beschlossen, dazu eine Machbarkeitsstudie erstellen zu lassen und sich die Kosten zu teilen. <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/gemeinden/hersbruck/" title="mehr über Hersbruck erfahren" rel="nofollow">Hersbruck</a></span> hat 10.000 Euro im aktuellen Haushalt vorgesehen.</p>
<p>Nun scheint die Bahn aber eine Art Salto rückwärts zu probieren. Die Ausgaben für die Studie werden von Station &amp; Service/Bahnhofsmanagement Nürnberg auf 118.000 Euro geschätzt &#8211; allerdings nur für die Steganbindung, wobei der Bau des Parkhauses sicher sein muss.</p>
<p>Von der Fahrstuhl-Vereinbarung in München wollen die Verantwortlichen der unteren Bahnhierarchie nichts wissen und bringen alte Argumente an. Ilg und Beyer haben Günther Pichler deshalb klar aufgefordert, die Zusagen einzulösen und die Absage der mittelfränkischen Stelle vom Tisch zu nehmen. Der Hersbrucker Bürgermeister möchte sich für das erneute Nichtstun nicht den schwarzen Peter zuschieben lassen.</p>
<p><strong>Sonderprogramm half</strong></p>
<p>Thomas Beyer verzeichnet immerhin andernorts eine Erfolgsmeldung. Fünf Jahre lang setzte er sich für Aufzüge am S-Bahnhof Röthenbach ein. Dieses Projekt will nun nicht die Bahn, sondern der Freistaat Bayern verwirklichen &#8211; mit einem 60-Millionen-Euro-Sonderprogramm. Bei aller Freude über den Plan wird sich Thomas Beyer jetzt bei der Umsetzung bis 2018 engagieren und keine Ausreden wie „erschöpfte Finanzmittel“ gelten lassen.</p>
<p>Eine „andere Schiene“ fährt die „Partei für Franken“. Sie beklagt, dass der Bahnhofsausbau durch den Freistaat entgegen dem Landesentwicklungsprogramm geschieht. Denn 14 der 26 Stationen, die barrierefrei ausgebaut werden, liegen in Oberbayern. „Ein Bahnhof wie der in <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/gemeinden/hersbruck/" title="mehr über Hersbruck erfahren" rel="nofollow">Hersbruck</a></span> rechts der Pegnitz, der auch als Umsteigebahnhof für den Regionalexpress dient, muss behindertengerecht sein“, sagt Andreas Brandl, der heimische Direktkandidat der Frankenpartei bei der kommenden Landtagswahl.</p>
<p style="text-align: right;">Jürgen Ruppert</p>
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		<title>Hersbrucker Weihnachtsmarkt täglich geöffnet</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Dec 2012 08:41:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[HERSBRUCK — Unzählige Tüten haben Kerstin Stadelmann, Monika Arnold, Liane Beyer und Waltraud Weisser (von links) vom Förderverein der Mittelschule Hersbruck mit leckeren Plätzchen und Lebkuchen gefüllt. Die selbst gebackenen Köstlichkeiten verkaufen die Damen heute auf dem Weihnachtsmarkt in Hersbruck. Der Erlös kommt natürlich der Mittelschule zugute. „Wir danken den vielen Eltern, die so fleißig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hersbruckerschweiz.de/wp-content/uploads/2012/12/Schott.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15240" title="Schott" src="http://hersbruckerschweiz.de/wp-content/uploads/2012/12/Schott-e1354783115444-290x143.jpg" alt="" width="290" height="143" /></a>HERSBRUCK — Unzählige Tüten haben Kerstin Stadelmann, Monika Arnold, Liane Beyer und Waltraud Weisser (von links) vom Förderverein der Mittelschule <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/gemeinden/hersbruck/" title="mehr über Hersbruck erfahren" rel="nofollow">Hersbruck</a></span> mit leckeren Plätzchen und Lebkuchen gefüllt. Die selbst gebackenen Köstlichkeiten verkaufen die Damen heute auf dem Weihnachtsmarkt in <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/gemeinden/hersbruck/" title="mehr über Hersbruck erfahren" rel="nofollow">Hersbruck</a></span>. Der Erlös kommt natürlich der Mittelschule zugute. „Wir danken den vielen Eltern, die so fleißig geholfen und Plätzchen gebacken haben“, lobt Stadelmann, die Vorsitzende des Fördervereins. Neben den süßen Versuchungen hat der Hersbrucker Weihnachtsmarkt, der ab heute täglich geöffnet hat (wochentags ab 14 Uhr, Samstag und Sonntag ab 12 Uhr), aber noch einiges mehr zu bieten. Ein buntes Bühnenprogramm zum Beispiel: „Frankenwecker“ tritt heute um 16.30 Uhr auf, um 18 Uhr spielen die „Lohgraben-Musikanten und O Carenas“. Und morgen lockt die „Winterzaubernacht“. Bis 22 Uhr haben dann die Geschäfte, die bei der Aktion des Wirtschaftsforums</p>
<p style="text-align: right;">Foto: K. Bub</p>
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		<title>Viele Lieder für den Nikolaus</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Dec 2012 09:19:48 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[POMMELSBRUNN &#8211; So viel Programm und so viele Besucher waren noch nie. Passend zum Jahresthema „700-Jahre Pommelsbrunn“ hatten sich Veranstalter und Helfer beim Adventsmarkt auf dem neuen Dorfplatz viele Aktionen ausgedacht, die vorweihnachtliche Atmosphäre in die von Glühwein- und Bratwurstduft umwehte kleine Budenstadt zauberten. Da gab es im Naturkundlichen Heimatmuseum laufend Führungen, die eifrig genutzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hersbruckerschweiz.de/wp-content/uploads/2012/12/Pommelsbrunn.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15234" title="Pommelsbrunn" src="http://hersbruckerschweiz.de/wp-content/uploads/2012/12/Pommelsbrunn-e1354612572510-290x167.jpg" alt="" width="290" height="167" /></a>POMMELSBRUNN &#8211; So viel Programm und so viele Besucher waren noch nie. Passend zum Jahresthema „700-Jahre Pommelsbrunn“ hatten sich Veranstalter und Helfer beim Adventsmarkt auf dem neuen Dorfplatz viele Aktionen ausgedacht, die vorweihnachtliche Atmosphäre in die von Glühwein- und Bratwurstduft umwehte kleine Budenstadt zauberten.</p>
<p>Da gab es im Naturkundlichen Heimatmuseum laufend Führungen, die eifrig genutzt wurden. In der St. Laurentius-Kirche lud ein Krippenweg zum stillen Verweilen ein, während im Gemeinschaftshaus Kinder bei Mitmachaktionen Lebkuchen-Sterne mit fantasievollen Mustern verzierten oder Waffeln backten. Nicht nur die Vorschulkinder traten mit ihrem Chor auf, auch evangelischer Kirchenchor, Chor „Gott zum Groove“ und Posaunenchor trugen mit abwechselnd schwungvollen und feierlichen Klängen zur Advents-Stimmung bei.</p>
<p>Natürlich schauten auch das Christkind und seine Engelchen am Dorfplatz vorbei, während der Nikolaus bis zur Dämmerung wartete, bevor er mit den Kindern des „Hauses der Kinder“ vom Gehrestal aus in einem langen Laternenzug erschien, um sich mit ihnen auf den Pfarrhoftreppen zum Prolog zu versammeln. Die Kleinen hatten ihrerseits nicht nur jede Menge Lieder, sondern auch Gedichte mitgebracht, so dass der rotgewandete Himmelbote schließlich nicht umhin konnte, seine vielen Säcke zu öffnen, die dann auch jubelnd geleert wurden.</p>
<p>Veranstaltet hatte den Adventsmarkt das „Haus für Kinder“ im Gehrestal, wo schon seit Wochen so viel gebastelt worden war, dass nicht nur am Markt selbst viel weihnachtliches Zubehör angeboten werden konnte. Bereits am Vortag hatte ein Verkauf von Adventsgestecken und Türkränzen stattgefunden. Dieser wurde von Märchenlesungen von Ulla Konold bei Kerzenschein im Gemeinschaftshaus ganz passend begleitet. Tatkräftige Unterstützung erhielten die Erzieherinnen um Kiga-Leiterin Ria Hubmann von der evangelischen Kirchengemeinde und der Reservistenkameradschaft <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/gemeinden/pommelsbrunn/" title="mehr über Pommelsbrunn erfahren" rel="nofollow">Pommelsbrunn</a></span>.</p>
<p style="text-align: right;">Helga Manderscheid</p>
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		<title>Hersbrucker Weihnachtsmarkt ist eröffnet</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Dec 2012 09:29:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hersbruckerschweiz.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[HERSBRUCK &#8211; „Vom Himmel komm ich, flog durchs All, zu diesem leuchtend blauen Ball.“ Christkind Katrin hat mit dem schon fast klassischen Prolog aus der Feder vom früheren Gymnasiallehrer Richard Siebenbürger den 20. Hersbrucker Weihnachtsmarkt eröffnet. „Es ist angerichtet, für eine stimmungsvolle schöne Zeit“, sagte Bürgermeister Robert Ilg mit Blick auf die kleine Budenstadt, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hersbruckerschweiz.de/wp-content/uploads/2012/12/Christkind-Katrin.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15226" title="Christkind Katrin" src="http://hersbruckerschweiz.de/wp-content/uploads/2012/12/Christkind-Katrin-e1354526556310-290x146.jpg" alt="" width="290" height="146" /></a>HERSBRUCK &#8211; „Vom Himmel komm ich, flog durchs All, zu diesem leuchtend blauen Ball.“ Christkind Katrin hat mit dem schon fast klassischen Prolog aus der Feder vom früheren Gymnasiallehrer Richard Siebenbürger den 20. Hersbrucker Weihnachtsmarkt eröffnet.</p>
<p>„Es ist angerichtet, für eine stimmungsvolle schöne Zeit“, sagte Bürgermeister Robert Ilg mit Blick auf die kleine Budenstadt, die vor dem Rathaus entstanden ist. Unter den vielen Gästen zur Eröffnung war auch Landrat Armin Kroder, der diesmal eher gedämpften Sonderapplaus erhielt &#8211; allerdings nur, weil die Besucher wegen der Temperaturen um den Gefrierpunkt Handschuhe trugen.</p>
<p>Robert Ilgs Dank galt Gerhard Kratzer als dem Motor des Weihnachtsmarktes im Herzen Hersbrucks. Der Altstadtwirt nannte in seiner Ansprache Höhepunkte des <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/tag/buhnenprogramm/" title="Alle Artikel in Bühnenprogramm ansehen" target="_blank">Bühnenprogramm</a></span>s. So steigt die Kür der ersten fränkischen Glühweinkönigin. „Die Prüfung wird nicht so schwierig“, versprach Gerhard Kratzer. Die Teilnahme von Herren an dem Wettbewerb schloss er aus.</p>
<p>Außerdem gibt es auf vielfachen Wunsch wieder einmal ein Heimspiel des Gospelchors „Sound of Joy“. Am kommenden Freitag lockt ein Late-Night-Shopping bis 22 Uhr. Am Samstag vor dem Heiligen Abend erleuchtet das traditionelle Barockfeuerwerk den Weihnachtsmarkt.</p>
<p>Schon traditionell gehörte der erste Auftritt dem Katholischen Kindergarten, der unter anderem einen Tanz zeigte. Christkind Katrin und ihre drei Engel fuhren in einer Pferdekutsche vor. Charmant meisterte die Himmelsbotin ihre erste Aufgabe, den Prolog. Weitere Redner auf der Bühne waren der Nikolaus, Knecht Ruprecht und Klaus Rostek vom Wirtschaftsforum, der für die große Tombola warb.</p>
<p>Zweiter Stargast des Auftaktabends nach Katrin war Oliver Schott mit seinem Golden Gospel Choir. Die Gruppe, die jedes Jahr in <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/gemeinden/hersbruck/" title="mehr über Hersbruck erfahren" rel="nofollow">Hersbruck</a></span> ein Besuchermagnet ist, wurde von der Sparkasse Nürnberg präsentiert.</p>
<p>Der charismatische Frontmann intonierte vor viel Publikum englische Weihnachtslieder à la „The little drummer boy“, begeisterte mit einem gefühlvollen „Ave Maria“ und trug mitreißende Gospels wie „Go tell it on the mountain“ vor.</p>
<p>Wer Oliver Schotts Show verpasst hat, der hat am 16. Dezember eine zweite Chance. An diesem Wochenende bereichern zum Beispiel Tanzimpuls, die Ramona Fink Gospel Group und das Christkind das adventliche Treiben in der Stadt aus Holz auf dem Unteren Markt. Neue Attraktion sind heuer die Turmbegehungen des Tourismusvereins. Die führen am Sonntagabend halbstündlich auf die Spitze des Hersbrucker Rathauses. Treffpunkt ist vor dem Amtssitz.</p>
<p style="text-align: right;">Jürgen Ruppert</p>
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		<title>Stabwechsel in der HZ-Redaktion</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Nov 2012 09:26:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[HERSBRUCK &#8211; Was ist los, wenn die Stadträte Peter Matzner, Götz Reichel und Guido Schmidt „Star Wars“ spielen? Die Hersbrucker Zeitung feierte mit 70 Gästen den Stabwechsel in der Redaktionsleitung und den Aufbruch zu den neuen Medien im Kreativraum des Hauses. „16 Jahre hat Walter Grzesiek das Redaktionsschiff durch bewegtes Wasser geführt“, fasste Verlegerin Ursula [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hersbruckerschweiz.de/wp-content/uploads/2012/11/1-A.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-15204" title="1 A" src="http://hersbruckerschweiz.de/wp-content/uploads/2012/11/1-A-e1354094630852-290x129.jpg" alt="" width="290" height="129" /></a>HERSBRUCK &#8211; Was ist los, wenn die Stadträte Peter Matzner, Götz Reichel und Guido Schmidt „Star Wars“ spielen? Die Hersbrucker Zeitung feierte mit 70 Gästen den Stabwechsel in der Redaktionsleitung und den Aufbruch zu den neuen Medien im Kreativraum des Hauses. „16 Jahre hat Walter Grzesiek das Redaktionsschiff durch bewegtes Wasser geführt“, fasste Verlegerin Ursula Pfeiffer (neben ihrem Vater Eckhardt Pfeiffer) ihre Anerkennung in einen Satz. Mit großem Bahnhof wurde der Redaktionsleiter (links) in den Ruhestand verabschiedet. Unter den 70 Gästen waren die Abgeordneten Kurt Eckstein und Dr. Thomas Beyer, Landrat Armin Kroder, viele Bürgermeister, Vertreter aus Handel, Wirtschaft, Verwaltung, Gastronomie, Verbänden und Vereinen. Bürgermeister Robert Ilg bedauerte den Weggang des „markanten Gesichts der HZ“. Zugleich freute er sich auf die Zusammenarbeit mit Nachfolgerin Susanne Will.</p>
<p>Kurzweilige witzige Reden und gute Gespräche beim Buffet prägten die HZ-Party. Spannend neben dem Stabwechsel in der Redaktion war für viele der Ausflug zu Star Wars und Traumstränden.</p>
<p>Denn der Kreativraum des Medienhauses Pfeiffer zeigte spielerisch, was moderne Grafik auf Papier und im Netz alles kann. Alexander Pickel und seine Kolleginnen erstellen hier das Design für das Frankenalb-Magazin, die Woche im Pegnitztal (WIP) und das Monatsblatt Hersbrucker Schweiz MIT. Neues Geschäftsfeld sind die Entwicklung und Betreuung von Internetauftritten wie für die Hersbrucker Raiffeisenbank. Der hebt sich laut einem deutschlandweiten Fachurteil „vom Einheitsbrei derartiger Webseiten positiv ab“. Verlegerin Ursula Pfeiffer: „Unser Motto ist, dass die Daten in der Medienflut gefunden werden.“</p>
<p>Als Überraschung des Abends gab es einen Hollywood-Dreh. Alexander Pickel ließ Carola Hoffmann vom Wirtschaftsforum und Kunstmuseumsleiter Uli Olpp kurze Szenen vor einer neutralen Wand spielen. Kurz darauf fanden sich die beiden Akteure in Videos als Redner am Präsidentenpult im Weißen Haus oder als Mondwanderer wieder. So etwas funktioniert genauso mit Hersbrucker Motiven, wie Pickel mit einem originellen Trailer über das Medienhaus demonstrierte.</p>
<p style="text-align: right;">Foto: J. Ruppert</p>
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		<title>Wappnen für die Zukunft</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Jun 2012 08:35:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hersbruckerschweiz.de</dc:creator>
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		<description><![CDATA[OFFENHAUSEN – Von den Bürgern für die Bürger – unter diesem Leitsatz haben sich im vergangenen Juli die Bürgerenergiewerke Offenhausen e.G. &#38; KG gegründet. Ihr Ziel ist hoch gesteckt: Offenhausen soll eine Bioenergiegemeinde werden. „Öl ist ein zu wertvoller Rohstoff, als ihn tagtäglich in die Luft zu blasen“, sagt Bürgermeister Georg Rauh. Lange vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://hersbruckerschweiz.de/wp-content/uploads/2012/06/Offenhausen-1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-14271" title="Offenhausen 1" src="http://hersbruckerschweiz.de/wp-content/uploads/2012/06/Offenhausen-1-e1340353919744-290x139.jpg" alt="" width="290" height="139" /></a>OFFENHAUSEN – Von den Bürgern für die Bürger – unter diesem Leitsatz haben sich im vergangenen Juli die Bürgerenergiewerke <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/gemeinden/offenhausen/" title="mehr über Offenhausen erfahren" rel="nofollow">Offenhausen</a></span> e.G. &amp; KG gegründet. Ihr Ziel ist hoch gesteckt: Offenhausen soll eine Bioenergiegemeinde werden.</p>
<p>„Öl ist ein zu wertvoller Rohstoff, als ihn tagtäglich in die Luft zu blasen“, sagt Bürgermeister Georg Rauh. Lange vor der Atomkatastrophe in Fukushima machten sich die Gemeinderäte Gedanken über ihre künftige Energieversorgung. Regenerativ sollten sie sein, bereits gestartete private Initiativen einbezogen werden und die Wertschöpfung vor allen Dingen in der Gemeinde bleiben – bei der Gemeinde selbst, den Unternehmen und den Bürgern.</p>
<p>Herausgekommen ist gemäß dieser Idee – die entschieden vom Arbeitskreis Energie und den Bürgern gefördert wurde – eine Bürgergenossenschaft in einer bis dato einzigartigen Unternehmensform in Deutschland: Die Bürgergenossenschaft bildet dabei das Dach, unter dem eine Kommanditgesellschaft angesiedelt ist. Diese kümmert sich um die Finanzierung und Vermarktung der Windenergie. Die 84 Gründungsmitglieder haben es sich zur Aufgabe gemacht, einen Windpark und ein <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/tag/nahwarmenetz/" title="Alle Artikel in Nahwärmenetz ansehen" target="_blank">Nahwärmenetz</a></span> in der Gemeinde im Hammerbachtal zu bauen und zu betreiben. Daneben sind Photovoltaik- und Wasserkraftprojekte vorgesehen.</p>
<p><strong>Vier Windräder für 20 Millionen</strong><br />
Konkret sehen die Pläne in Sachen Windkraft so aus: In Zusammenarbeit mit dem Dienstleister „Wust – Wind &amp; Sonne“ GmbH&amp;Co.KG entstehen auf der Kuchaer Höhe vier Windräder. Kosten: Knapp 20 Millionen Euro. Allein ein Windrad reicht aus, um die 1600 Offenhausener mit Strom zu versorgen. 6,5 Millionen Euro investieren 184 Privatpersonen aus der Gemeinde, aus Nachbarorten und dem Landkreis in das Projekt. Auch die Gemeinde beteiligt sich an der <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/tag/windkraftanlage/" title="Alle Artikel in Windkraftanlage ansehen" target="_blank">Windkraftanlage</a></span>. Der Rest wird bankenüblich finanziert. Bis 2013 sollen die 135 Meter hohen Windräder in Betrieb gehen und Strom in das öffentliche Netz einspeisen.</p>
<p>Mit einer offensiven Vorgehensweise beugte die Gemeinde auch einem häufigen Problem bei <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/tag/windkraftanlage/" title="Alle Artikel in Windkraftanlage ansehen" target="_blank">Windkraftanlage</a></span>n vor: Dem „Wildwuchs“ von Windrädern. Der Gemeinderat <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/gemeinden/offenhausen/" title="mehr über Offenhausen erfahren" rel="nofollow">Offenhausen</a></span> bestimmte frühzeitig in einem Flächennutzungsplan eine Konzentrationszone am Kuchaer Berg als Standort für Windräder. In diese Fußstapfen sind nun die Bürgerenergiewerke getreten mit dem Ziel, Bau, Eigentum und Betrieb der <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/tag/windkraftanlage/" title="Alle Artikel in Windkraftanlage ansehen" target="_blank">Windkraftanlage</a></span> in <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/gemeinden/offenhausen/" title="mehr über Offenhausen erfahren" rel="nofollow">Offenhausen</a></span> zu behalten. Denn: „Wir wollten von Anfang an, dass sich jeder Einwohner an dem Projekt beteiligen kann“, so Rathaus-Chef Rauh, der auch Vorstandsvorsitzender der Bürgerwerke ist.</p>
<p><strong>Neues <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/tag/nahwarmenetz/" title="Alle Artikel in Nahwärmenetz ansehen" target="_blank">Nahwärmenetz</a></span></strong><br />
Das neueste Projekt der Bürgerenergiewerke ist der Aufbau von <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/tag/nahwarmenetz/" title="Alle Artikel in Nahwärmenetz ansehen" target="_blank">Nahwärmenetz</a></span>en in der Gemeinde. Die Abwärme von zwei Biogasanlagen im Hauptort <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/gemeinden/offenhausen/" title="mehr über Offenhausen erfahren" rel="nofollow">Offenhausen</a></span> und dem Gemeindeteil Püscheldorf soll genutzt und, ergänzt durch Wärme aus Hackschnitzelheizungen, über Erdleitungen in die Haushalte transportiert werden.</p>
<p>Langfristig fahren Bürger mit dieser Heiztechnik besser, als wenn sie auf Öl oder Gas setzen, sind sich die Vorstandskollegen Manfred Dorn und Hans Hummer sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Michael Niebler und dessen Stellvertreter Gerd Müller sicher. Derzeit laufe eine „intensive Behandlung“ des Themas mit Bürgerinformationsveranstaltungen und individuellen Beratungsgesprächen. Auf Basis der konkreten Bürgerzusagen erfolgt aktuell die Planung von Heizwerk und Versorgungsleitung. Die erste Nahwärme soll bis 2013 lieferbar sein.</p>
<p>Das spiegelt das Vorgehen der Gemeinde und der Bürgergenossenschaft beim Projekt „<span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/tag/energiewende/" title="Alle Artikel in Energiewende ansehen" target="_blank">Energiewende</a></span>“ wider: „Wir können ein Potenzial an erneuerbarer Energieversorgung schaffen“, sagt Müller. „Was die Privatleute aber letztlich in Anspruch nehmen und was nicht, entscheiden nicht wir.“<br />
Grundsätzlich zeigen sich die Verantwortlichen optimistisch: „Vor zehn Jahren waren Windräder allen neu und stießen auf große Skepsis“, sagt Aufsichtsrat Niebler. Heute seien sie größtenteils akzeptiert. Ein ähnliches Szenario sieht er bei der Nahwärmeversorgung: „Der Prozess ist jetzt voll im Gange.“ In zehn Jahren könnte sie einen Stand haben wie heute die Windkraft.</p>
<p>Daher sehen es die Männer auch als wichtig an, bei den neuesten Entwicklungen vorne mit dabei zu sein. „Wir haben die Nase im Wind“, frohlockt Vorsitzender Dorn. Die Genossenschaft arbeite dabei im engen Schulterschluss mit der Gemeinde: „Wenn sich was tut, tragen wir das in den Gemeinderat und umgekehrt“, so die Übereinkunft.</p>
<p>Mit Blick auf ihre Aufgabenliste scheint das einiges zu sein: Neben den angestoßenen Projekten sieht Bürgermeister Rauh in Sachen Stromspeicherung, Wärmedämmung oder bei Elektroautos viel Potenzial.<br />
Auch ihr Know-how zu vermarkten gehört zu den Zukunftsplänen der Offenhausener: „Wir haben viel Erfahrung gesammelt mit der Planung, den Problemen und der Durchführung beim Bau einer <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/tag/windkraftanlage/" title="Alle Artikel in Windkraftanlage ansehen" target="_blank">Windkraftanlage</a></span>“, sagt Vorsitzender Dorn.</p>
<p>Wer ähnliche Pläne hat, kann in einer eigenen KG Teil der Genossenschaft werden und von ihrem Wissen profitieren. „Wir helfen bei Projekten und schnüren dann ein Komplettpaket“, so Dorn. Außerdem plant die Kommune eine Stiftung zu gründen, in die auch Erlöse aus der Genossenschaft fließen. Die finanziellen Mittel werden in soziale und kulturelle Projekte der Gemeinde investiert.</p>
<p>Überhaupt gebe es noch so viel mehr zu tun: <span class='wp_keywordlink_affiliate'><a href="http://hersbruckerschweiz.de/gemeinden/offenhausen/" title="mehr über Offenhausen erfahren" rel="nofollow">Offenhausen</a></span> könnte eine Art Bioenergie-Pilgerdorf werden. Führungen sollen zeigen, was die Gemeinde schon alles geleistet hat. Mit E-Bikes oder Segways könnten Touristen durch den Ort flitzen und Infostände über das Projekt aufklären – bei dem Thema geraten die Männer schier ins Schwärmen.</p>
<p>„Wir wollen nicht zu viele Baustellen aufmachen“, bringt Bürgermeister Rauh die Runde auf den Boden der Tatsachen zurück. Und gesteht kurz darauf schmunzelnd ein: „Naja, irgendwie gehört das doch alles dazu“. Denn es ist ihr großes Ziel, in 20 Jahren komplett auf erneuerbare Energien umgestiegen zu sein – mit den Bürgern.</p>
<p style="text-align: right;">Ulla Meckler</p>
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