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Engelthal

Klosterdorf in heilsamer Landschaft

Engelthal, die zweitkleinste Gemeinde des Landkreises, liegt im wunderschönen Hammerbachtal, umgeben vom Reschenberg im Nordosten, dem Prosberg im Südosten und dem Buchenberg und Nonnenberg im Südwesten. Das wissen die vielen Ausflügler, die auch in großen Gruppen die hervorragenden Gasthöfe des Ortes ansteuern. Heilende Wirkung hat die Landschaft seit über 100 Jahren für die Patienten der Frankenalbklinik. Und wer romantisch heiraten will, ist hier auch richtig: Die Willibalds-Kapelle, die zum einstigen Kloster gehört, wurde stilvoll restauriert.

Durch seine Tallage eignet sich Engelthal als Ziel für Wanderungen, markierte Wanderwege führen durch und um den Ort. An vielen Stellen tun sich wunderbare Panoramablicke auf, so an den Hängen des Hammerbach- und des Kruppachtals oder im Bereich des Buchen- und des Nonnenbergs. Sehenswert sind die aus Kalktuffablagerungen entstandene „Steinerne Rinne“ am Buchenberg und die Eichenanger bei der Frankenalbklinik und am Fuße des Buchenbergs. Nicht nur die Kirchweih am letzten Juni-Wochenende, sondern auch die Konzert-Abende der evangelischen Kirchengemeinde, der Weihnachtsbasar der Frankenalb-Klinik, die Feste des Klostermauervereins, das Backofenfest und die Theateraufführungen der Lustigen Hammerbachtaler locken Besucher über die Gemeindegrenzen hinaus an.

Eine Glanzzeit hatte Engelthal im Mittelalter als Sitz eines Klosterordens, zu dem auch die bekannte Mystikerin Christina Ebner gehörte. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstanden die Klosterbauten und die Wirtschaftsgebäude. Umgeben wurde das Kloster von einer rund 1100 Meter langen Steinmauer mit drei Toren. Den wirtschaftlichen Höhepunkt hatte das Kloster nach 1500, als 327 Höfe und Güter in 66 Ortschaften zu dessen Besitz gehörten. Erhalten sind heute noch die St. Johanneskirche, die St. Willibalds Kapelle, einige Kloster- und Wirtschaftsgebäude, zwei Tore so wie Teile der verfallenden Klostermauer.

Hoch über dem Ort thront der markante Bau der Frankenalb-Klinik Engelthal. Sie wurde am 1. Januar 1900 als Lungenheilstätte mit 100 Betten in Betrieb genommen. Seit 1973 ist das Haus mit heute 230 Betten auf die Behandlung von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen spezialisiert. Was den Engelthalern und dem Klinik-Personal gleich wichtig ist: Das Haus und seine Patienten gehören zum Gemeindeleben. Bei regelmäßigen Kunstausstellungen und Festen in der Klinik ist das ganze Hersbrucker Land zu Gast.


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