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Happurg

Walken, Wandern, Surfen und Segeln

Sporteln, Baden, die Natur genießen – das lieben Einheimische und Touristen an Happurg. Aber außer Stausee und Baggersee hat die Gemeinde auch sonst einiges zu bieten – vom Autorennen bis zum Meisterwerk der Ingenieurskunst. 14 Gemeindeteile erstrecken sich über Jurahöhen und Täler des Happachs, Kainsbachs, Förrenbachs, Rohrbachs und Molsbachs. Mittendrin glänzt wie eine Perle der Stausee, der Segler und Surfer anzieht. Nur dem Schwimmvergnügen dient der nahe Baggersee. „Landsportler“ zieht es zu den ausgewiesenen Nordic Walking-Strecken oder den vielen Wanderwegen rund um die „staatlich anerkannten Erholungsorte“ Happurg und Förrenbach.

Die „Houbirg“ (616,5 Meter) ist der „Hausberg“ Happurgs und das bedeutendste Denkmal der Kultur- und Frühgeschichte in der Frankenalb. In den letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs wurde die Houbirg zum Schauplatz grausamer Geschehnisse. KZ-Häftlinge aus dem Hersbrucker Außenlager des KZ Flossenbürg mussten unter mörderischen Bedingungen ein über drei Kilometer langes Stollensystem in die Houbirg treiben. Im Inneren sollte eine bombensichere Flugzeugfabrik entstehen. Heute erinnert eine Gedenktafel am Stolleneingang an die vielen Opfer. Zu den erfreulicheren Sehenswürdigkeiten gehören die Kirchen in unterschiedlichem Stil der Orte. Thalheim hat heute noch bemerkenswert viele Handwerksbetriebe und ein Schloss, das einst zum Schutz eines Kupferhammers angelegt wurde. Über dem Stausee, auf einem Bergrücken zwischen dem Albach und dem Kainsbachtal, thront die Burgruine Reicheneck.

Ein moderneres Bauwerk dagegen ist das Pumpspeicherwerk von 1956/58. Der „Gegenpart“ zum Talsee ist der Obersee auf dem Deckersberg. Von hier aus schießt Wasser durch zwei Rohre hinab. Damit der obere See aber überhaupt gebaut werden konnte, musste eine Straße her: Wer sie entlang fährt, kann herrliche Ausblicke ins Pegnitztal und seine Seitentäler genießen. Einmal im Jahr gehört die schöne Bergstraße den Oldtimern: Dann richtet der AC Hersbruck das traditionelle Internationale Bergrennen aus – ein Pflichttermin für „Schnauferl“-Liebhaber. Hier oben lockt zudem ein sehenswerter Naturlehrpfad und die 2007 neu eröffnete Edelweißhütte des Kreisjugendrings lädt zum Verweilen ein.

Wenn es ab November andernorts ruhiger wird, beginnt in Happurgs Vereinsheimen, Wirtsstuben und Wohnzimmern die Geheimniskrämerei. Die Happurger bereiten für den Faschingssonntag einen der originellsten Faschingszüge im Landkreis vor. Tausende kommen dann und freuen sich über die meist heiteren, manchmal bitterbösen, aber immer treffenden Einfälle, mit denen das ganze Dorf die Themen aus Happurg und der weiten Welt kommentiert. Ende April lockt der Ritt zu Ehren des heiligen Georgs: Pferde und Reiter bekommen den Segen Gottes. Und auch der Nikolaus kommt nach Happurg nicht einfach so dahergelaufen, sondern auf wunderlichen Wegen: über den See.


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