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Hartenstein

Rittermuseum und Rast-Waggon

Ritter gehörten und gehören nun wieder zum Burgdorf Hartenstein dazu: Ein Rittermuseum, das erste seiner Art in Franken, wirft einen Blick zurück in finstere Zeiten. Die Grundherrschaft des Burgdorfes gehörte zur Bamberger Hochstiftsvogtei und kam in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts in die Hände von Ministerialen der Hochstiftsvögte. 1328 ist Hartenstein in Händen der Wittelsbacher, ab 1353 in denen Kaiser Karls IV. und seines Sohnes Wenzel, bis zur Rückeroberung durch den Gegenkönig Rupprecht. Burg und Amt wurde dann bis 1879 von pfälzischen Pflegern verwaltet. Den Mittelpunkt des Pfarrdorfes mit dem katholischen Gotteshaus aus dem Jahr 1884 bildet seit jeher die 1268 erstmals urkundlich erwähnte Burg auf einem mächtigen 520 Meter hohen Dolomitplateau – das Aushängeschild der „Hirtnstoiner“.

Die Gemeinde mit ihren 1400 Einwohnern in 16 Ortsteilen im oberen Pegnitztal und den angrenzenden Jura-Hochflächen bietet vom Pegnitztal (378m) bis hinauf zum Hirtenberg (563m) viele Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Das Angebot reicht von Wandern, Radeln, Kanu fahren bis zum Klettern. Besonderheiten sind die Petershöhle, eine Kultstätte aus der Altsteinzeit mit vorgeschichtlichen Funden, die Schlangenfichte bei Großmeinfeld, der Walderlebnispfad und Fitness-Parcours in den Hartensteiner Oberbergen sowie der Rast-Waggon am Bahnhof in Rupprechtstegen. Die Kirchweihen in den einzelnen Orten, Gemeindefest und Burgweihnachtsmarkt sind wichtigste Bestandteile in den Feierlichkeiten des Jahres.


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