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Henfenfeld

Märchen, Arien und grüne Umwelt

„Hemphenvelt“ war um 1107/1108 wohl nicht viel mehr als eine Grenzburg, die Bischof Otto vom Kaiser erhielt. Trutziges hat der Ort, der 1059 erstmals urkundlich erwähnt wurde, längst nicht mehr an sich. Im Henfenfelder Schloss geht es gar höfisch zu: Ihm wurde als Opern und Konzertakademie neues Leben eingehaucht. Im Schloss entdeckt man neuerdings aber nicht nur schöne Stimmen, sondern auch verzaubernde Märchen sowie heimatverbundene Land- und Forstwirte. Der Märchenvererein „DornRosen“ hat dort seinen Sitz, ebenso das „Grüne Zentrum“ (Forstbetriebsgemeinschaft, Maschinenring, Wengleinpark-Mitarbeiter).

Henfenfelds berühmtester Spross war der Kartograf Paul Pfinzing. Nach Aussterben dieses Patrizier-Geschlechtes erbten die Haller von Hallerstein das Schlossgut. 1817 ging der Besitz an den Nürnberger Kaufmann Benedikt von Schwarz über, bis Erika von Schwarz 1952 das Schloss an die damalige Bundesbahn verkaufte. 1989 verkaufte die Bahn das vier Hektar große Areal an einen Privatmann. 2004 ging alles an Fabian und Denette Rohrwasser über, die mit Musik, Märchen und ökologischen Ideen der Gemeinde und dem Umland ein lebendiges Zentrum schufen.

Belebt wird dieses vor allem von den über 20 Vereinen der Gemeinde, die das ganze Jahr über für einen vielseitigen und gut gefüllten Vereinskalender sorgen. Neben den vielen Festen und dem Schloss lockt auch die St. Nikolauskirche nach Henfenfeld. Das Gotteshaus wurde erstmals 1119 urkundlich erwähnt. Neben dem romanischen Rundbogenfries aus dem 13. und dem Langhaus aus dem 14./15. Jahrhundert sind die ältesten kunsthistorisch bedeutenden Glasgemälde des Nürnberger Landes sehenswert.


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