-->

Kirchensittenbach

Herrliche Einsamkeit zwischen Berg und Tal

Inmitten von herrlicher Natur erstrecken sich 21 Ortsteile der Gemeinde Kirchensittenbach auf 44 Quadratkilometer: rund 2100 Einwohner verteilen sich auf die Dörfer im Tal und der Albhochfläche, was Kirchensittenbach zur am dünnsten besiedelte Kommune im Landkreis Nürnberger Land macht. Da bleibt viel Platz für Landwirtschaft, die im Sittenbachtal noch immer eine große Rolle spielt. Daneben bestimmen Gasthöfe und viele kleine Handwerksbetriebe das Wirtschaftsleben.

Die Gemeinde Kirchensittenbach ist erst bei der Gebietsreform 1972 entstanden und ging aus sieben eigenständigen Gemeinwesen hervor. In diesen 36 Jahren hat sich der einwohnerstärkste Ort Kirchensittenbach als kleines Zentrum mit Rathaus, Kindergarten und Grundschule entwickelt. Gemeinschaftliche Feste wie der Tag des Liedes, der Kinder- und Jugendtag, das Pfarrfest und die vielen Kirchweihen bringen die Einwohner der Gemeinden zusammen. Außerdem gibt es noch ein intaktes Vereinsleben, angefangen bei den Feuerwehren über die SpVgg Sittenbachtal, die Schützenvereine Oberkrumbach und Dietershofen bis zu den Obst- und Gartenbau- vereinen Oberkrumbach und Kirchensittenbach, den Chören und noch vielen anderen mehr.

Neben der herrlichen Landschaft mit unzähligen Wanderwegen hat das Sittenbachtal viele Zeugnisse aus längst vergangenen Zeiten aufzuweisen. So wurden bei Oberkrumbach Grabfelder aus der Bronze- und Hallstadtzeit entdeckt. Das berühmte Sonnenpferdchen und ein Bronzeschwert sind heute noch im Germanischen Nationalmuseum zu bewundern. Zur Zeit Karls des Großen um 800 führte die Eisenstraße über das Krumbachtal weiter nach Schnaittach. Damals muss es viele Weiler auf der Hochfläche gegeben haben. Oberkrumbach wurde bereits 1011 erstmals urkundlich erwähnt, Kirchensittenbach 1275. Auch Schauriges soll sich im Sittenbachtal abgespielt haben. So soll die Obermühle bei Algersdorf  Schauplatz des Vatermordes gewesen sein, den John Knittel literarisch im Roman „Via Mala“ verarbeitete. Nicht zu vergessen die Sehenswürdigkeiten: Burg Hohenstein, Wahrzeichen der Frankenalb, bietet die beste Aussicht im Nürnberger Land. Die eindrucksvolle Wehrkirche St. Bartholomäus bildet mit dem Friedhof und dem wieder genutzten alten Schulhaus in Kirchensittenbach ein sehenswertes Ensemble. Und gar ein Schloss, das so genannte Tetzelschloss mit seinem Wassergraben, lockt Kulturbegeisterte nach Kirchensittenbach.


Aktuelle Meldungen aus Kirchensittenbach

Altes Schloss Kleedorf - Sensationell und saisonal +++ Kino im Tetzelschloss: Helfer gesucht +++ Aus allen Richtungen zum Hohenstein +++ Handgemachte Töne in der Werkstatt +++ Miniköche auf Kräuterwanderung +++