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Reichenschwand

An der Goldenen Straße

Reisende, Transporte und reger Verkehr prägten Reichenschwand seit seiner Entstehung: Am 2. Juli 1225 wurde der Ort als „Reicholtswant“ erstmals urkundlich erwähnt. Vermutlich hatte der „Edle Richolf“ oder „Richold“ dort eine Rodungssiedlung ermöglicht, direkt an der „Goldenen Straße“ von Nürnberg nach Prag bot sie gute Einkunftsmöglichkeiten. 1557 umfasste Reichenschwand bereits 28 Anwesen, eine Badstube, ein Hirtenhaus, eine Schmiede, ein Eisenhammergut und eine Mühle. Dazu kamen noch die beiden Schankstätten „Roter Ochse“ und „Goldner Löwe“. Der steht heute noch am gleichen Ort.

Der 30-jährige Krieg schonte bei einer Zerstörung im Jahr 1633 lediglich das Schulhaus, ein Bauernhaus und die Albanuskirche. 1754 wurde deren Langhaus unter Verwendung der alten Chormauer neu erbaut. Es zeigt reichen Rokoko-Stuck. Daneben liegt das im Jahr 2004 sanierte Fachwerkpfarrhaus. Es ist mit seiner Datierung aus 1557 das älteste Haus des Ortes. Das Eingangsportal zum Kirchhof wird von der metallenen Figur eines monumentalen Schwans, der Wappenfigur der Furtenbacher – auch dem heutigen Ortswappen – bekrönt. Mit Uli Olpps Kuhbrunnen und dem neuen Schlossartigen Bau ist der Kirchplatz ein schöner Dorfplatz und ein Treffpunkt für Jung und Alt, die bei Kirchweih und vielen anderen Festen der örtlichen Vereine gerne zusammenkommen!


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