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Velden

Stadt der legendären Forellen

Nur 2 000 Einwohner und trotzdem Stadt, das verdankt das  Örtchen Velden im oberen Pegnitztal Kaiser Karl IV., der hier einen Amtssitz hatte – der Legende nach, weil ihm die Veldener Forellen so gut schmeckten. Velden, erstmals 889 in einer Urkunde erwähnt, gehörte über 300 Jahre zur Reichsstadt Nürnberg. Am 19. April 1945, wenige Tage vor Ende des Zweiten Weltkriegs, wurde bei alliierten Luftangriffen nahezu der gesamte Stadtkern zerstört. Trotz dieser Katastrophe „überlebten“ die wichtigsten Bauwerke. Besonders reich mit Malereien und Skulpturen ausgestattet ist die Pfarrkirche St. Maria, deren Ursprünge bis in die Mitte des 14. Jahrhunderts zurückreichen. Im Garten des Pfarrhauses, erbaut 1725, steht noch ein ziemlich unversehrtes Teilstück der Stadtmauer mit Wehrgang. Von den drei Tortürmen ist heute nur noch das gut restaurierte Mühltor mit seinem Glockentürmchen erhalten. Auch das ehemalige Pflegschloss an der Pegnitz steht noch. Als vorbildlich saniert gilt das Scheunenviertel, in seiner Art einmalig in Deutschland.

Die „romantische Stadt an der Pegnitz“ ist ein staatlich anerkannter Erholungsort und gehört zum Naturpark Fränkische Schweiz – Veldensteiner Forst. Er bietet Urlaubern jeden Alters das ganze Jahr über Erholung und Entspannung. Es gibt ein Hallenbad, anspruchsvolle Kletterpartien, gut markierte Wanderwege und die Pegnitz zum Kanu fahren und zum (Fliegen-)fischen. Bei den Gästen besonders beliebt sind natürlich die Kirchweihen in der Stadt und den 1972 eingemeindeten Orten, aber auch das „Gockerlfest“ im Mai, das Altstadtfest im Juli, das Backofenfest im August sowie der Weihnachtsmarkt. Besuchenswert ist außerdem das seit 30 Jahren bestehende Modelldorf Münzinghof, wo 130 Behinderte leben und arbeiten. Für das einladende Ambiente sorgen die Bürgerinnen und Bürger der Ortschaften selbst, die ihre Häuser liebevoll mit reichlich Blumenschmuck „herausputzen“.


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