Kirchen


Die Glocke ruft zum Gebet

Spitalkirche St. Elisabeth Hersbruck

Von außen wirkt das kleine evangelische Gotteshaus mit einem Dachreiter und einer Sandsteinfigur der Patronin, der Heiligen Elisabeth, eher unscheinbar. Im Inneren jedoch hält das Gotteshaus ein Kleinod bereit: Prunkstück ist der Kreuzigungs- oder Elisabeth-Altar, der in der Barockzeit in eine Ecke neben der Kanzel, die eine Sanduhr ziert, gedrängt wurde. Mit seinen prächtigen Figuren aus der Veit-Stoß-Schule und Gemälden vermutlich aus der Werkstatt von Michael Wohlgemut stellt er den barocken Hauptaltar von 1688 in den Schatten. Heimische Klänge ertönen auf der barocken Orgel von 1730, eines der letzten erhaltenen Werke des Laufers Elias Hössler.



Stadtkirche St. Maria Hersbruck

Ebenso alt wie die Wurzeln Hersbrucks ist auch die Geschichte der imposanten evangelischen Stadtkirche am Rande der Altstadt. Bereits vor dem Jahr 1000 rief die erste Hersbrucker Kirche, die eine Eigenkirche des Klosters Bergen (Neuburg an der Donau) war. Ihr heutiges Gesicht erhielt die Kirche teilweise im Ende des 14., anfangs des 15. Jahrhunderts, denn aus diesem Zeitraum stammen die Untergeschosse des Turms und der Chor. Das Langhaus hingegen wurde 1737/38 komplett abgerissen und im Barockstil neu aufgebaut. Diesen Umbau hat die Ölberggruppe aus Sandstein von 1444 (erneuert 1652, an der östlichen Außenwand gelegen) unbeschadet überstanden. Passend zur Barockisierung des Gotteshauses stülpte man dem Pyramidendach des Turmes, der fortan um ein Stockwerk höher in den Himmel ragte, eine Kuppelhaube über. Gotisch hingegen sind die beiden wertvollsten Kunstgegenstände im Kircheninneren. Durch das herrliche mittlere Chorfenster aus dem 14. Jahrhundert fallen die Sonnenstrahlen durch bunte Glasmotive auf den Kirchenväteraltar um 1480. Mit seinen fünf vollplastischen Figuren Marias sowie der Kirchenväter Augustin, Papst Gregor der Große, Hieronymus und Ambrosius und den filigranen Gemälden auf den Altarflügeln gilt der Kirchenväteraltar als einer der bedeutendsten großen Schreinaltäre der fränkischen Spätgotik. Herrschaftschörlein, Wappen und Grabdenkmäler der Nürnberger Patrizier zeigen noch heute, wer in der Stadt das Sagen hatte. Ein Blick nach oben im Innenraum lohnt doppelt. Auf den Decken prangen Gemälde des Hersbrucker Mesners und Malers Johann Christoph Reich und die 2000 Orgelpfeifen spitzen noch immer aus dem barocken Gehäuse von Elias Hössler hervor.

Evang. Luth. Kirche Pfarramt Stadtkirche Hersbruck
Nikolaus-Selnecker-Platz 4, 91217 Hersbruck, Tel. 09151/8130



Johanneskirche Hersbruck

Seit 1965/66 wacht die evangelische Johanniskirche über die Gläubigen der Hersbrucker Südstadt. Der noch junge Bau mit seinem mit Holz vertäfelten Gottesdienstraum wartet jedoch mit einem alten Schmuckstück auf: aus der Spitalkirche entnommen hat der spätgotische Flügelaltar, der so genannte Zwölf-Boten-Altar, mit einer Pieta-Gruppe auf der Ostbahn eine neue Heimat gefunden.

Evang. Luth. Kirche Pfarramt Johanneskirche
Blumenstraße 2, 91217 Hersbruck, Tel. 09151/2314
http://www.johanneskirche-hersbruck.de



St. Thomas Altensittenbach

Trotz der Barockisierung 1776/77 der evangelischen Kirche des Hersbrucker Vorortes aus dem 15. Jahrhundert können Kunstliebhaber noch heute das gotische Kreuzrippengewölbe im alten Chorturm bewundern. Barockes, ehemaliges Schulhaus und Tagelöhnerhaus ergänzen den Anblick zu einem reizvollen Ensemble, das den Besucher am Ortseingang begrüßt.

Evang. Luth. Kirche Altensittenbach
Pfarramt St.-Thomas-Kirche, Am Biberhaus 1, 91217 Hersbruck,
Tel. 09151/862920
http://www.kirche-altensittenbach.de



Albanus-Kirche Reichenschwand

Wie für das Reichenschwander Schloss war auch die Familie von Furtenbach prägend für die örtliche evangelische Kirche. Die Kapelle aus dem 15. Jahrhundert wich einem 14 Meter langen Kirchenschiff aus Sandstein mit Fürstenloge, Portal, Kirchhof und Pfarrhaus. Besonders schön anzuschauen sind die bunten Glasfenster: Allein das Fenster links vom Altar besteht aus 256 Glasstücken. Nachdem die Glocke im Dreißigjährigen Krieg geraubt worden war, ertönt heute wieder ein sonorer Klang. Die katholischen Gemeindebewohner besuchen St. Jakobus, die Filialkirche der Kirchengemeinde Hersbruck, ein moderner Betonbau von 1971.

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Reichenschwand
Kirchstrasse 12, 91244 Reichenschwand, Tel. 09151-6129

http://www.ev-kirche-reichenschwand.de



St. Wenzeslaus und St. Wolfgang Hohenstadt

Einzigartig in der Hersbrucker Schweiz ist die evangelische Kirche in der Gemeinde Hohenstadt: barocker Kanzelaltar und der brandenburgisch rote Adler an der Orgelempore sind augenfällige Repräsentanten des Markgrafenstils.

Evangelisch-Lutherische Kirche Hohenstadt
Adlerstr. 12, 91224 Pommelsbrunn, Tel. 09154/8145
http://www.ev-kirche-hohenstadt.de



St. Katharina Alfalter

Mit ihrem niedrigen aber imposanten Turm beeindruckt die evangelische Kirche St. Katharina in Alfalter. Noch immer sind, trotz ihrer Barockisierung 1701/02, alte Teile aus ihrer Entstehungszeit im Jahr 1449 erhalten.

Evang.-Luther. Pfarramt Vorra
Hirschbacher Str. 3, 91247 Vorra, Tel. 09152/8294
http://www.kirche-vorra-alfalter.de




St. Maria Vorra

In der alten Wehrkirche St. Maria in Vorra, die heute die evangelische Pfarrgemeinde beherbergt, hat das Chorturm-Untergeschoss mit Rundbogenfenstern aus dem 13. Jahrhundert die Zeiten überdauert.

Evangelisch-Lutherische Kirche Vorra und Alfalter
Pfarramt Vorra, Hirschbacher Straße 3, 91247 Vorra, Tel. 09152 8294
http://www.kirche-vorra-alfalter.de




St. Philippus und Jakobus Artelshofen

Als grundherrschaftliche Eigenkirche wurde die heutige Pfarrkirche Artelshofen 1434 erstmals urkundlich erwähnt.

Evang.-Luth. Pfarramt Artelshofen
Schulanger 2, 91247 Vorra-Artelshofen, Tel. 09152/8136





St. Trinitas Hartenstein

Der schlichte neoromanische Neubau der katholischen Pfarrkirche St. Trinitas von 1884, der heute noch erhalten ist, bildet die Ortsmittelpunkt von Hartenstein.

Katholisches Pfarramt Hartenstein
Hauptstr. 36, 91235 Hartenstein, Tel. 09152/1294




St. Maria Velden

Nach der Hersbrucker Stadtkirche ist die evangelische Pfarrkirche St. Maria in Velden die kunsthistorisch bedeutendste im Hersbrucker Land. Zu verdanken ist das ihrem gotischen Baldachinaltar mit einer bemerkenswerten Madonna mit bemalten beweglichen Flügeln aus den Jahren um 1450. Erstmals erwähnt 912, stammt das heutige Gebäude hauptsächlich aus dem 14. Jahrhundert. Auch die kleineren spätgotischen Altäre und ein Relief der zwölf Apostel sind einen Blick in das Innere der Kirche wert.

Evangelisch–Lutherisches Pfarramt Velden
Bahnhofsstraße 4, 91235 Velden, Tel. 09152 / 92 69 46
http://www.kirchengemeinde-velden.de



St. Peter und Paul Neuhaus a. d. Pegnitz

Der von außen unscheinbare barocke Neubau von 1765, lässt nichts von der reichen Innenausstattung der Kirche aus dem Rokoko erahnen. Die Seitenaltäre von G. J. Mutschele und die spätgotische Madonna im Rosenkranz sind das Wahrzeichen von St. Peter und Paul.

Katholisches Pfarramt
Kirchengasse 5, 91284 Neuhaus




St. Bartholomäus Kirchensittenbach

Zusammen mit befestigtem Friedhof, dem nördlichen Torhaus (im Kern aus dem 15. Jahrhundert) sowie dem einstigen Frühmesser Haus mit altem Fachwerk bildet das an eine Wehrkirche erinnernde Gotteshaus eines der schönsten Kirchenensembles im Hersbrucker Land. Der Chor der evangelischen Pfarrkirche hat die längste Geschichte hinter sich, er stammt aus dem 14. Jahrhundert. Ein Langhaus und bemerkenswerte Grabmäler runden das Erscheinungsbild der Kirche ab.

Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Kirchensittenbach
Pfarrgasse 1, 91241 Kirchensittenbach, Tel. 09151/ 94616
http://www.kirche-kirchensittenbach.de



St. Margaretha Oberkrumbach

Das rote Spitzdach des Kirchturms von St. Margaretha gliedert sich perfekt in die malerische Dorfidylle des kleinen Ortes mit seinen Fachwerkbauten ein. Der Kirche ging eine Kapelle voraus, deren Glöckchen die spätere Stifterin des Gotteshauses einmal vor dem Verirren bewahrt hatte. Der edlen Spenderin zu Ehren heißt die Kirche St. Margaretha. Das „Gugelmaicherl“, wie es liebevoll genannt wird, eine Holzfigur mit dem Lindwurm zu ihren Füßen aus einem spätgotischen Altar, hat neben dem Chorbogen einen Ehrenplatz in der Kirche. Die kleine Glocke wurde 1437 gegossen und ruft seit mehr als einem halben Jahrtausend die Gemeinde zum Gottesdienst. Im 16. Jahrhundert verlor die Pfarrei ihre Eigenständigkeit. Dennoch erfolgten in den Jahrzehnten darauf mit dem Ausschmücken der Emporen umfassende Umbauten und Renovierungen, die der Kirche ihr heutiges Antlitz verleihen.

Pfarramt Altensittenbach
Am Biberhaus 1, 91217 Hersbruck, Tel. 09151/862920



St. Nikolaus Henfenfeld

Eine der ältesten Kirchen im Nürnberger Land ist die Nikolauskirche in Henfenfeld. Der spitze Turm der evangelischen Kirche ragt weit über die Dächer des Ortes hinaus. Romanisches Rundbogenfries, Langhaus und befestigter Friedhof laden zu einem neugierigen Blick in das Innere ein. Dort finden sich Glasgemälde und Grabmäler, eine besonders Prächtiges davon für den letzten Pfinzing, sind kunsthistorisch von hohem Wert.

Evangelische Kirchengemeinde Henfenfeld
Kirchenstr. 3, 91239 Henfenfeld, Tel.: 09151/6165
http://www.evangelisch-in-henfenfeld.homepage.t-online.de



Ehem. Kloster Engelthal

Vom 13. bis zum 16. Jahrhundert prägte ein Frauenkloster das Ortsbild des Dorfes. Lediglich zwei Tore und Mauerreste lassen die Ausmaße der einstigen Orts- und Klosterbefestigungen erahnen. Zum Klosterkomplex gehörte auch eine Kirche, die heute im Herzen des Ortes eine unübersehbare Erscheinung ist. Die evangelische Pfarrkirche St. Johannes der Täufer wurde um 1270 erbaut, im Inneren im 18. Jahrhundert umgestaltet. Die kleine St. Willibaldskapelle wurde inzwischen wieder liebevoll restauriert.

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt Engelthal
Am Pfarrhof 5, 91238 Engelthal, Tel. 09158/254
http://www.klostermauer-engelthal.de



St. Nikolaus Offenhausen

Romantisch schmiegt sich St. Nikolaus an die grüne Wiesenlandschaft um Offenhausen. Die Wehrkirche, deren Beinhaus später als Backofen verwendet wurde, entstand zwischen dem 14. und dem 18. Jahrhundert.

Evangelische Kirchengemeinde Offenhausen
Hauptstr. 35, 91238 Offenhausen, Tel. 09158/273




St. Maria und St. Georg Happurg

Die Kirche aus dem 14. und 15. Jahrhundert feierte im Jahr 2009 mit einem historischen Festzug ihr 950-jähriges Bestehen. Erstmals erwähnt wurde sie von Bischof Gundekar II von Eichstätt im Jahr 1058.

Evangelisches Pfarramt Happurg
Hauptstr.2, 91230 Happurg, Tel. 09151/5966




St. Clemens Happurg

Wie ein Spitzhut ragt der Turm der katholischen Kirche St. Clemens über die Dächer von Happurg. Ihr modernes Äußeres fällt sofort ins Auge und auch im Inneren ist das 1972 erbaute Gebäude entsprechend ausgestattet.

Evangelisches Pfarramt Happurg
Hauptstr.2, 91230 Happurg, Tel. 09151/5966



St. Johannes der Täufer Förrenbach

Direkt am Förrenbach, der dem Happurger Gemeindeteil seinen Namen gibt, liegt die klassizistische Kirche St. Johannes der Täufer Sie ist die einzige im Hersbrucker Land, die eine einheitlich klassizistische Ausstattung besitzt. Der von 1828 bis 1839 entstandene Bau ersetzte den zuvor vorhandenen, maroden von 1427.

Evangelisches Pfarramt Förrenbach
Pfarrgasse 2, 91230 Happurg-Förrenbach, Tel. 09151/2521



St. Peter und Paul Thalheim

Der Pächter des Hammerwerks, Peter Tyrol stiftete 1424 das Thalheimer Kirchlein, dessen Chor noch aus dieser Zeit stammt. Unter der kleinen Kirche fließt der Mühlbach hindurch.

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt
Hersbrucker Straße 1, 91236 Alfeld, Tel. 09157/226
http://www.kirche-alfeld.de




St. Bartholomäus Alfeld

Mit großen Teilen aus romanischer Zeit und dem Chor aus dem 15. Jahrhundert zählt die St. Bartholomäuskirche zu Alfeld zu den ältesten im Hersbrucker Land. Am Berg gelegen und von hohen Wehrmauern umgeben, bildet sie den Mittelpunkt des Ortes. Im Inneren befinden sich Holzemporen aus dem Jahr 1708. Der Kirchenpatron in Form einer gotischen Figur ist zusammen mit dem prächtigen Altar von 1680 den Blickfang der Kirche.

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt
Hersbrucker Straße 1, 91236 Alfeld, Tel. 09157/226
http://www.kirche-alfeld.de



Kapelle St. Margaretha Waller

Die im 14. Jahrhundert erbaute Kapelle sollte Waller ursprünglich zu einem Wallfahrtsort machen. Ab der Reformation, durch die der kleine Ort protestantisch wurde, verfiel das Gotteshaus mehr und mehr. In den Jahren 1717/1718 wurde auf den verfallenen Resten ein neues evangelisches Gebetshaus errichtet. Obwohl in den Gemäuern heute nur noch selten Gottesdienste stattfinden, steht die Kapelle für Besichtigungen offen.

Evangelisch-Lutherisches Pfarramt
Hersbrucker Straße 1, 91236 Alfeld, Tel. 09157/226
http://www.kirche-alfeld.de



St. Lorenz/Laurentius Pommelsbrunn

Mit ihrem stattlichen achteckigen Turm dominiert St. Lorenz, erstmal 1403 erwähnt, den alten Ortskern von Pommelsbrunn. Ihr heutiges Aussehen im Außenbereich sowie im Inneren entstand in den Jahren 1726 bis 1731. Das von Stuckmarmorsäulen umrahmte Altarbild zeigt „Die Anbetung der Hirten“ und kann durch ein zweites, „Die Kreuzesabnahme“, ausgetauscht werden. Die vielen Stuckornamente und Bilder an Decke und Emporen schaffen einen reizvollen Innenraum.

Evangelische Kirchengemeinde Pommelsbrunn Pfarramt
Kirchplatz 7,
91224 Pommelsbrunn, Tel. 09154/1283
http://www.mein-pommelsbrunn.de



Friedenskirche Hartmannshof

Die rustikalen, fast romanisch anmutenden Mauern der Friedenskirche aus den Jahren 1929 bis 1931 erheben sich imposant im Ort. Der quadratische Turm trägt ein zierliches Kreuz und lässt durch seine offenen Fenster den Glockenraum erkennen. Das Innere wartet mit einem modernem Altarbild, Taufstein und einer freistehenden Orgel auf

Evangelische Kirche Hartmannshof
Hersbrucker Str. 3, 91224 Hartmannshof, Tel. 09154/4830
http://kirchengemeinde-hartmannshof.de



Mariae Himmelfahrt Heldmannsberg

Das einladend wirkende Gebäude ist der einzige rein barocke Bau im Nürnberger Land. Im Jahr 1674 wurde das Gotteshaus nach nur zweijähriger Bauzeit im Groben fertig gestellt. An Mariae Himmelfahrt ist die katholische Kirche ein beliebtes Wallfahrtsziel.

Katholische Pfarrei Mariä Himmelfahrt, Heldmannsberg
Katholisches Pfarramt, Eichenstraße 5, 91224 Pommelsbrunn, Tel. 091541248
http://www.pfarrei-heldmannsberg.de



St. Margarethe Ernhüll

Im Grunde handelt es sich bei der Anlage im befestigten Friedhof um einen romanischen Bau. Seine heutige Gestalt hat das Kirchlein aber erst wesentlich später, nämlich im 17. und 18. Jahrhundert, angenommen.

Kirchengemeinde Ernhüll
Pfarramt Etzelwang, Kirchengasse 6, 92268 Etzelwang, Tel. 09663/337



St. Nikolaus Etzelwang

Mit einer Seltenheit wartet das oberpfälzer Dörfchen Etzelwang auf: Es beherbergt die einzige Simultankirche im Herzogtum Sulzbach. 1721 komplett neu gebaut wurde die Kirche von Katholiken und Protestanten gleichermaßen genutzt. Da keine Konfession bevorzugt werden sollte, verfügt das Gebäude über zwei gleichwertige Portale und kurioserweise auch zwei Nikoläuse. Außerdem ist im heute evangelischen Gotteshaus ein schöner Rokokoaltar von 1757 zu bewundern.

Pfarramt Etzelwang
Kirchengasse 6, 92268 Etzelwang, Tel. 09663 95178?



St. Ulrich Kirchenreinbach

Auf eine lange und bewegte Zeit kann die St. Ulrichs-Kirche in Kirchenreinbach zurückblicken. Schon vor dem Jahr 1009 war der Ort wohl schon ein Kirchdorf. Ab dem 17. Jahrhundert wurde St. Ulrich als Simultankirche genutzt: Lutheraner und Katholiken sollten die Kirche gemeinsam nutzen, Vermögen, Erträge sowie Kosten je zur Hälfte übernehmen. Daraus ergaben sich aber bauliche Veränderungen am Gotteshaus: Weil jede Konfession auf einer eigenen Eingangstür bestand, mussten zwei Eingänge her. In St. Ulrich besteht das Simultaneum noch heute. Während regionaler Auseinandersetzungen zerstört, wurde St. Ulrich 1718 wieder aufgebaut. Im Innern des Gotteshaus der Hochaltar aus der Zeit um 1850. Zwei Holzfiguren, die etwa um 1515 entstanden sein dürften, halten die Erinnerung an St. Ulrich und St. Stephan wach. Mit dem Kirchenpatron St. Ulrich würdigen die Christen den Augsburger Bischof, ein Mann der christlichen Nächstenliebe und Opferbereitschaft. Zwei Emporen umgeben die klassizistische Orgel von 1827.

Kirchengemeinde Kirchenreinbach
Pfarramt Etzelwang, Kirchengasse 6, 92268 Etzelwang, Tel.: 09663/337
http://kirchenreinbach.de



St. Paul Eschenbach

Mitte des 11. Jahrhunderts weihte der Eichstätter Bischof Gundekar die erste Kirche im Ort. Heute ist sie ein evangelisches Gotteshaus mit einem um 1300 erbauten frühgotischen Chorturm, der im 15. Jahrhundert erhöht wurde. Die Langhausmauern stammen aus dem 14. und 15. Jahrhundert. Um 1760 wurde die Kirche umgebaut. Daraus resultierte der bemerkenswerte Stuckdekor. Eine wertvolle Glasmalerei im Südfenster des Chores blieb von den Baumaßnahmen jedoch unberührt.

Ev.-Luth. Pfarramt
Eschenbach 409, 91224 Pommelsbrunn, Tel. 09154/8136
http://www.eschenbach-evangelisch.de



Ev. Kirche Hirschbach

Hammerwerksbesitzer erbauten um 1460 eine Schlosskapelle, die dem Hl. Wolfgang geweiht worden war. Diese Kapelle war die Grundlage für die heutige Kirche, die mit reicher Barock- und Rokokoausstattung aufwartet.

Ev.-Luth. Pfarramt
Eschenbach 409, 91224 Pommelsbrunn, Tel. 09154/8136
http://www.eschenbach-evangelisch.de


Aktuelle Kultur‑Meldungen:

Schöne Fotos gesucht +++ Heilige Musik +++ Bunte, kunstvolle Mischung +++ Malen für die Seele +++ Hier, woanders oder gar nicht? +++